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How does thought become manifest in works of art? How do literature and the arts influence and enrich our knowledge of death and creativity? This essay presents a new and fascinating method for cross-cultural and interdisciplinary studies in the humanities.
According to Kant’s Critique of Judgement, literature and art have worked, from the beginning, towards not only expanding but also transcending the realm of common experience. They strive to represent the unrepresentable, speak of the ineffabile and advance into areas beyond all rational analysis, beyond the limits at which all attempts at philosophical or scientific explanations fail.
Proceeding from the assumption that a history of cultural knowledge is not congruent with a history of abstract concepts or rational ideas, this essay presents a new and fascinating cross-cultural and interdisciplinary approach for analysing the powers of literature and art to form aesthetic ideas of lasting cultural impact, for analysing the interrelation between the formative forces of the imagination and the form-giving material or medium. Its focus is on Figurations of the Creative and Figurations of Death. Both of these topics raise questions relevant to all cultures: how does innovation enter the world; how does a society come to terms with the deepest and most basic uncertainty of human existence, the awareness of mortality? For on this depends any assignment of meaning to earthly existence, as does any notion of worldly or otherworldly salvation.
HerausgeberInnen: Günter Blamberger und Dietrich Boschung
Die Reihe ist abgeschlossen.
Dozentur für Weltliteratur
HerausgeberInnen: Günter Blamberger und Ines Barner
»Gibt es das? Kann es das überhaupt geben? Einen erstklassigen Roman in moderner Zeit, der vom Gutsein handelt und obendrein gut ausgeht, der dabei von keinem Zuckerwölkchen Kitsch überstäubt ist?« In ihrer Kölner Poetikvorlesung versammelt Sibylle Lewitscharoff Gedanken zu Helden und Autos, Filmen und Wundern, der Schönheit von fiktiven Tieren und dem »Bunker des Realen«.
Die Vorlesung kreist um zwei Leitfragen: Im Mittelpunkt steht einerseits die Anziehungskraft von Walker Percys Romanfigur Jack Bickerson Bolling; andererseits geht es um die Frage nach Wundern in der Literatur. Die in diesem Band erstmals publizierte Vorlesung hielt die Autorin aus Anlass ihrer Ernennung zur Literatorin 2012. Sie wird flankiert von Diskussionen, die Lewitscharoff mit Juri Andruchowytsch und Martin Mosebach und zwei ihrer ÜbersetzerInnen führte, sowie einer Laudatio Günter Blambergers.
Dozentur für Weltliteratur
HerausgeberInnen: Günter Blamberger und Ines Barner
»Bis zum Äußersten gehn / dann / wird Lachen entstehn«. Dieses Gedicht Samuel Becketts könnte Michael Lentz zufolge über Becketts Gesamtwerk stehen. In seiner Kölner Poetikvorlesung widmet sich Lentz dem Thema »Wie es ist. Schreiben als Sterben bei Samuel Beckett«.
An den Beispielen Malone stirbt und Krapp’s last tape entfaltet Michael Lentz Becketts tödlich komische Versuchsanordnungen als ein Erzählen, das den »Tod in der Literatur im Vollzug der Literatur« praktiziert. Die in diesem Band erstmalig publizierte Vorlesung hielt Michael Lentz aus Anlass seiner Ernennung zum Literator 2013; sie wird flankiert von einer Laudatio Günter Blambergers. Der Literator ist eine Dozentur für Weltliteratur an der Universität zu Köln, begründet vom Internationalen Kolleg Morphomata und finanziert mit Mitteln des BMBF.
Dozentur für Weltliteratur
HerausgeberInnen: Günter Blamberger und Ines Barner
„Von der Literatur habe ich (manchmal) eine kindische, romantische Vorstellung – die Vorstellung von einer Welt, in der es nur Bücher und Texte gibt, die miteinander sprechen, diskutieren, einander helfen, miteinander sind, sich aufeinander beziehen.“ Péter Esterházy
Findet im modernen Gedicht die Seele zur Sprache? Autorinnen und Autoren der POETICA III fragen nach der Bestimmung der Seele und ihrer Sprachen im Resonanzraum des Gedichts
Wie kommt die Seele zur Sprache und was sind ihre Sprachen? Sind es die Sprachen der Dichtung oder die der Wissenschaft? Werden ihr die ästhetischen Ideen der Poesie oder der Musik gerechter als die Verstandesbegriffe der Theologie, der Psychoanalyse, der Gehirnforschung? Welche Wirklichkeit hat die Seele in einer säkularisierten Welt noch, welche Wirklichkeit in Kulturen, in denen metaphysische Traditionen ungebrochen sind?
Gedichte und Essays von Monika Rinck, Günter Blamberger, Heinrich Detering, Javier Bello, Michael Donhauser, Nurduran Duman, Stefan Weidner und anderen.

HerausgeberInnen: Günter Blamberger und Dietrich Boschung
Das Internationale Kolleg Morphomata: Genese, Dynamik und Medialität kultureller Figurationen wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Initiative "Freiraum für Geisteswissenschaften" als eines der neuen Käte Hamburger Kollegs gefördert. Jährlich bis zu 10 Fellows aus aller Welt forschen gemeinsam mit Kölner Wissenschaftlern zu Fragen kulturellen Wandels. Im Dialog mit internationalen Wissenschaftlern gibt das Kolleg geisteswissenschaftlicher Forschung einen neuen Ort - ein Denklabor, in dem unterschiedliche disziplinäre und kulturelle Perspektiven verhandelt werden.
Dozentur für Weltliteratur
Als »Literatoren« bezeichnete Goethe Schriftsteller und Intellektuelle, die zwischen den Kulturen der Welt vermitteln wollen. Das Internationale Kolleg Morphomata der Universität zu Köln hat danach eine Literaturdozentur benannt, die 2010 erstmals an Daniel Kehlmann vergeben wurde.
Kehlmann entfaltet am Beispiel von García Márquez’ Hundert Jahre Einsamkeit »Pathos und Entzauberung, Vorankündigung und Überraschung« als Orientierungspunkte eines weltliterarischen Programms. Der Band versammelt im Weiteren Gespräche, die Daniel Kehlmann mit seinen Schriftstellerkollegen Ismail Kadare, Arnon Grünberg und Adam Thirlwell und seinen Übersetzern Juliette Aubert und Konstantinos Kosmas geführt hat.
Der Band bildet den Auftakt der Schriftenreihe Morphomata Lectures Cologne.
Antworten aus Natur-, Sozial- und Geisteswissenschaften
Mit der Rede von ›alternativen Fakten‹ treten Fragen nach legitimen Wahrheits- und Wissensansprüchen auf den Plan, deren gesellschaftliche Klärung von enormer Relevanz ist. Welche Rolle spielen die Wissenschaften und ihr Vermögen, methodisch verlässliches Wissen zur Urteilsbildung verfügbar zu machen? Wie kann Wissenschaftsfeindlichkeit abgebaut werden und wie kann das Vertrauen zwischen Wissenschaft und Gesellschaft bewahrt werden, ohne populistischen Vereinfachungen und Engführungen Raum zu geben? Das sind die zentralen Fragestellungen dieses Sammelbandes, auf die renommierte deutsche Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaftler*innen mit Fallstudien aus ihrer eigenen Disziplin zu antworten versuchen.
Warum fasziniert uns Kleist mit neuer Intensität? Was ist das Besondere am Kleist-Erlebnis; wie lässt es sich beschreiben? Welche Affinitäten und Konvergenzen bestehen zwischen Kleists eigentümlichen Darstellungen und unserer Gegenwartskultur? Der Rezeptionsboom, den die Texte Kleists in den letzten Jahren erfahren haben, scheint sich nicht primär überraschenden Funden, neuen Anschlüssen an gegenwärtige Theorieformen oder anderen Möglichkeiten ihrer Aktualisierung zu verdanken, sondern Kleists ganz eigentümlichen Denkformen und Schreibweisen. Die Beobachtungen und Beschreibungen seiner Intensität, seiner Plötzlichkeit, seiner eigentümlichen Textwelten und Haltungen erregen darüber hinaus auch kulturdiagnostisches Interesse: auf welche kulturelle Disposition treffen Kleists Texte mit neuer Wucht? Mit Beiträgen von Günter Blamberger, Karl Heinz Bohrer, Hans Ulrich Gumbrecht, Wilhelm Voßkamp, David E. Wellbery u. a.