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  • Author or Editor: Petra Maria Meyer x
  • Brill | Fink x
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Der Begriff 'Performance' dient sowohl zur Beschreibung kommunikativer Prozesse und kultureller Praktiken als auch zur Kennzeichnung einer variantenreichen, für das 20. Jahrhundert zentralen Kunstpraxis. Im breiten Anwendungsfeld des Begriffes droht die Betrachtung der künstlerischen Vielfalt jedoch an Differenzierungskraft zu verlieren. Ausgehend von den Künsten und im Dialog zwischen Künstlern und Wissenschaftlern, Theoretikern und Praktikern blicken die Beiträge auf wechselnde mediale Bedingungsfelder einer Performance-Art, die immer wieder auch mittels Telepräsenz dem abwesenden Körper Anwesenheit verleiht, Ereignishaftigkeit in Medien technischer Reproduzierbarkeit freisetzt und Materialität in medienspezifischer Unterschiedlichkeit nutzt. In den Analysen konkreter Beispiele kommen nicht nur Vertreter verschiedener Wissenschaftsdiziplinen zu Wort, sondern auch Performer, Beteiligte und Zeitzeugen.
Zu abweichenden Strategien der Kriegsdarstellung
Im Unterschied zu vorherrschenden Bestandsaufnahmen zum Verhältnis von Krieg und Bild, die den Status quo heutiger Kriegsberichterstattung reflektieren, widmet sich dieses Buch der Suche nach abweichenden Strategien der Kriegsdarstellung. Wissenschaftler und Künstler verschiedener Disziplinen zielen mit ihren Beiträgen darauf, einerseits Unmöglichkeiten von Gegenbildern zu reflektieren und andererseits mögliche Gegenbilder aufzuspüren, die sich einem 'Terror der Bilder' oder einer 'Dynastie der Darstellung' des Schreckens von Kriegen und Gewalttaten verweigern.
Rationale, performative und mimetische Verstehensbegriffe in den Kulturwissenschaften
Während ‚Verstehen’ in der Wissenschaftsgeschichte primär als Sprachverstehen, als Verstehen in und durch die Sprache begriffen wird, wird hier mit dem ‚Sinn-Apriori’ sowie mit dem performativen und mimetischen Verstehen eine Grenze gezogen, die vor oder hinter dem Sprachverstehen liegt. Gerade die drei Bereiche des Sinn-Aprioris – das Nicht-Verstehen, die Erschütterung und das Fremde – eröffnen eine andere Dimension des Verstehens jenseits des Sprach-Verstehens über den performativen Vollzug und das mimetische Vermögen.