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  • Author or Editor: Elisabeth Weisser-Lohmann x
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Hegels Grundlinien der Philosophie des Rechts und die Grundlegung der praktischen Philosophie
Elisabeth Weisser-Lohmann rekonstruiert die Hegelsche Rechtsphilosophie als die Grundlegung einer praktischen Philosophie, der es nicht nur um ein Wiedergewinnen der ursprünglichen thematische Breite (Ethik, Ökonomie und Politik) geht, sondern die darüber hinaus eine Legitimation verbindlicher Handlungsregeln und -typen anstrebt. Mit seiner 'Idee des Rechts' will Hegel über das neuzeitliche Anliegen hinausgehend die Wirklichkeit dieser Normen in exemplarischen institutionalisierten Handlungstypen veranschaulichen und dadurch das thematische Feld der praktischen Philosophie in seiner ursprünglichen Breite wiedergewinnen.
Philosophische Perspektiven auf praktische Probleme. "Festschrift für Otto Pöggeler zum 70. Geburtstag"
Festschrift für Otto Pöggeler zum 80. Geburtstag
Hegels philosophisches Anliegen, durch 'Philosophie leben [zu] lernen,' führt in der gegenwärtigen Diskussion zur Frage nach Möglichkeiten menschlicher Existenz und lebensformrelevanter Orientierung. Die Beiträge des Bandes veranschaulichen unterschiedliche Aspekte dieser Wirkung der Philosophie – einmal in Auseinandersetzung mit der praktischen Relevanz der Philosophie des deutschen Idealismus und der Hermeneutik, dann im Sinne einer auf dieser Basis aktualisierten 'Arbeit am Begriff'. Sowohl die Auseinandersetzung mit Grenzfragen menschlichen Daseins und mit der Religion als auch die Reflexionen zur Kunst eröffnen 'Wege zur Wahrheit' im Sinne anschaulicher und zugleich reflexiv vermittelter Vorschläge.
Untersuchungen zu Hegels Logik, Ethik und Ästhetik
Author:
Hegel gilt nicht umsonst als einer der wirkungsmächtigsten Denker der Philosophiegeschichte. Er war es, der durch ein neues dialektisches Denken eine bedeutende Innovation schuf und zugleich wichtige Denktraditionen fortführte.
Hegels dialektisches Denken ist deshalb ein faszinierendes Wechselspiel von Innovation und Tradition. Als Initialzündungen für Hegels Denken werden Auseinandersetzungen mit Platon, Aristoteles, Kant und Hölderlin untersucht sowie die Entwicklungsgeschichte seiner Dialektik nachvollzogen. Dieser Blick verleiht den Grundfragen der dialektischen Logik, der hegelschen Metaphysik und Subjektivitätstheorie sowie der Ethik und Ästhetik eine neue Klarheit.
Aufsätze 1997-2009
Author:
Ludwig Siep zeigt in seinem neuen Buch, auf welche Art Hegel transformiert werden muss, wenn man ihn ohne Anachronismus für Gegenwartsprobleme fruchtbar machen will. In Hegels praktischer Philosophie stecken Lösungsansätze für viele moderne Fragen, von den Krisen des Kapitalismus über die Konflikte zwischen Religion und säkularem Staat bis zu bioethischen Fragen der Naturveränderung. Aber es gibt in ihr auch metaphysische und historische Traditionsbestandteile, die systematisch überwunden und nicht in einer Art 'Regietheater' überspielt werden dürfen.
Über die Möglichkeit der Philosophie nach der kopernikanischen Wende
Author:
Arthur Kok klärt systematisch über das Grundverhältnis von Wissenschaft und Metaphysik auf, indem er zwei Schlüsseltexte der philosophischen Tradition einander gegenüberstellt: die ersten Teile von Kants Kritik der reinen Vernunft und Hegels Phänomenologie des Geistes.
Das Buch stellt die Frage nach dem Absoluten vorurteilslos und rekonstruiert, wie sie bei Kant und Hegel grundsätzlich abgehandelt wird. Die in ihren Augen notwendige Verwissenschaftlichung der Metaphysik wird sowohl bei Kant als auch bei Hegel mit einer "Wende zum Subjekt" verknüpft. Wie jedoch das Moment der Subjektivität im Wesen unseres Daseins genau gedacht werden soll, und wie ihre Explikation als Bedingung für die Möglichkeit der Metaphysik fungiert, darüber sind sich beide Denker nicht einig. Hier setzt Koks eigene Lösung des Problems an.
Vorlesungsmitschrift Adolf Heimann (1828/1829)
Die Studienausgabe der Mitschrift Adolf Heimanns von Hegels letzter Berliner Ästhetikvorlesung im Winter 1828/29 schließt die exemplarische Dokumentation einzelner Quellen aus den Jahren 1820/21, 1823 und 1826 ab. Zudem ist diese Quelle die einzige erhaltene Nachschrift von 1828/29, die H.G. Hotho für die Edition der Ästhetik genutzt hat. Heimanns Mitschrift der letzten Berliner Ästhetikvorlesung informiert über eine Reihe von Neuerungen. Die wohl wichtigste ist die von Hegel eingangs vorgetragene, an der Enzyklopädie von 1827 orientierte, differenzierte Bestimmung der Bedeutung der Kunst für die moderne Welt. An die Stelle einer inhaltlichen Orientierung durch Kunst setzt Hegel die These ihrer Funktion als Stimulans der kritischen Auseinandersetzung mit der abend- und morgenländischen Kultur. Auf dieser Basis diskutiert er einzelne Kunstwerke, aktuelle Kunstereignisse und Theorien seiner Zeitgenossen.
Über die Wirklichkeit der Vernunft in postmetophysischer Zeit
Immer dann, wenn es um die Frage nach der Wirklichkeit der Vernunft geht, ist Hegels Philosophieanspruch aktuell. Diese Aktualität verdeutlichen die Beiträge des Bandes in exemplarischer Weise.
Hegel zu lesen ist (wieder) an der Zeit. Bei ihm läßt sich lernen, was Vernunft von postmetaphysischen Tendenzen ihrer Selbstverabschiedung wie von naturalistischen Reduktionsprogrammen unterscheidet.
Die Auseinandersetzung um das Verhältnis der drei Kultursphären Kunst, Religion und Politik ist von zentraler Bedeutung für die Philosophie der Gegenwart. Diese Fragestellung resultiert nicht nur aus der Etablierung dieser Sphären als Einzelwissenschaften und dem damit verbundenen Autonomieanspruch, sondern basiert maßgeblich auf dem gesellschaftspolitischen Wandel und der damit notwendig werdenden kritischen Prüfung tradierter Hierarchien und Orientierungssysteme. Im Rekurs auf Hegel und die Konzeptionen des deutschen Idealismus diskutieren die Beiträge von Kunst – Religion – Politik exemplarische Versuche einer Bestimmung der Moderne am Leitfaden ästhetischer, religiöser und politischer Reflexion – nicht ohne dabei nach dem Ertrag für die Gegenwart zu fragen.
Studien zum Verhältnis von Religion und Politik im Vormärz
Als Hegel 1831 stirbt, entwickelt sich in den Kreisen seiner Anhänger eine komplexe Diskussion über das Verhältnis von Religion, Philosophie und Staat. Was zunächst als Debatte um die adäquate Deutung des Hegelschen Denkens beginnt, gestaltet sich im Vorlauf der Revolution von 1848 zu einer der radikalsten und fruchtbarsten Phasen der Geschichte des politischen Denkens. Unter dem Eindruck der repressiven Züge des Preußischen Staates und der zunehmenden Loslösung des Individuums aus sozialen Banden versuchen sich Denker wie Bruno Bauer, Ludwig Feuerbach, Arnold Ruge und Karl Marx nicht bloß an einer Neubestimmung unseres Verständnisses von Freiheit und sozialer Gemeinschaft. Sie demonstrieren durch ihre Schriften die politisch-praktische Bedeutung von Philosophie überhaupt. Dieser Band zeigt, dass die Protagonisten des Linkshegelianismus auf vielfältige Weise immer noch unsere Zeitgenossen sind.