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  • Author or Editor: Christiane Kruse x
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Historische Begründungen eines Bildmediums
Nach dem vielzitierten ‚Ende der Malerei’ ist es an der Zeit, ihrer Ursprünge zu gedenken. Die vorliegende Studie schreibt die Begründungsgeschichte eines alten Mediums und erschließt erstmalig umfassend antike und christliche Ursprungsmythen gemalter Bilder, näherhin deren Rezeptionsgeschichte vom Hochmittelalter bis zum Barock. Der hier zugrundeliegende Medienbegriff, der im kritischen Dialog mit den neuen Medientheorien entwickelt wird, ist semiotisch fundiert. Er dient als heuristisches Instrument, das am historischen Text- und Bildmaterial (Genesis, Inkarnation, Lukas, Vera Ikon – Narziß, Pygmalion, Medusa, Skiagraphia) erprobt wird. Auch die Traktatliteratur (von Hugo von St. Viktor bis Federico Zuccari) wird nach ihren Begründungen des gemalten Bildes befragt, wobei der diachrone Schnitt durch die Epochen die sich wandelnden Funktionen der Malerei sichtbar macht. Es wird ferner deutlich, auf welch disparate Weise Kunst- und Medienkonzepte miteinander korrelieren.
Zwischen Affe und Roboter
Series:  Forum
Der Mensch: Woher kommt er? Wodurch unterscheidet er sich von anderen Lebewesen oder von Programmen? Was zeichnet ihn aus? Wie sieht er sich selbst? Was ist seine Zukunft? Was kann er wissen? Was darf er hoffen? Diesen alten Menschheitsfragen gehen an der Wende zu einem neuen Zeitalter der Biotechnologie, der Künstlichen Intelligenz und der Robotik in dem gut lesbaren, höchst informativen und außerordentlich vielseitigen Buch bedeutende Anthropologen und Philosophen, Theologen und Soziologen, Medien- und Kunstwissenschaftler nach und geben neue, überraschende Antworten, welche die zur Zeit allgegenwärtig geführte Debatte beleben werden.
Zwei Bildsphären der Frühen Neuzeit
Series:  Kulturtechnik
In der Frühen Neuzeit wurde Imagination als eine gestaltende Energie betrachtet, als eine kreative Potenz des Geistes, die in unendlichen Spielräumen Ideen und Bilder entwarf und verwarf. Der geistige Entwurf, den die Imagination in Vorstellungsbilder verwandelte, fand seine Realisierung in neuartigen, differenzierten Repräsentationsformen. Die Auswirkungen der Imagination auf Bild gebende Instrumente führten zu einem Komplexitätszuwachs von Bilderfindungen, -techniken und -medien. In den Beiträgen wird geschildert, wie sich in (natur)philosophischen Diskursen Welterkenntnis als Bilderkenntnis entfaltete. Es wird untersucht, wie Konzepte der Imagination mit den neuen Bildtechniken und Repräsentationsformen eine feste Verbindung eingingen und so die Bildwirkungen intensivierten. Die Beiträge befassen sich ferner mit der Transformation von komplizierten Denk- und phantastischen Sprachbildern in neue und alte Medien der Kunst.