Search Results

You are looking at 1 - 10 of 162 items for :

  • Author or Editor: Heiner Mühlmann x
  • Wilhelm Fink x
Clear All
Entwurf einer kulturgenetischen Theorie
Zu Beginn des 21. Jahrhunderts sind alle Träume vom Weltfrieden zerplatzt. Es herrscht Dauerstress und daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern. Allen Weltfriedensordnungen, wie Francis Fukuyamas Ende der Geschichte, können nur noch Absagen erteilt werden. Einen dauerhaft kriegsfreien Zustand werden wir nie erreichen.
Die Natur der Kulturen macht klar, warum: Statt billigen Trost zu spenden, erhärtet es Mühlmanns kultur-evolutionäre These, dass Kulturen immer entweder von realen externen Stressoren attackiert werden oder auf paranoide Weise selber Stress erzeugen, der schließlich zu internen oder externen Konflikten und Aufständen führt. Was wir zur Zeit in der arabischen Welt beobachten, gibt dafür die Anschauung. Eine frühe Fassung von Die Natur der Kulturen ist 1996 erschienen und löste überall vehementen Widerspruch aus. Doch Mühlmann hat entgegen aller Kritik Recht behalten. Es fragt sich nun, ob mithilfe seiner Theorie die vergangenen und zukünftigen Konflikte des frühen 21. Jahrhunderts voraussehbar waren und sind. Im Rückblick klärt Mühlmann, ob vielleicht sogar der 11. September mit dem Modell des periodischen Wechsels von Stress und Relaxation der westlichen Kulturen hätte vorhergesehen werden müssen.
Das Aussterben des amerikanischen imperium
Die Darwin’sche Theorie ist ein Beschreibungsmodell, das unsere Augen für neue Erkenntnisse öffnet. Das gilt nicht nur für die Evolutionsbiologie und für die Genetik. Auch in der kulturellen Evolution erkennen wir Zusammenhänge, die wir ohne Darwins Modell übersehen hätten. Wir entdecken beispielsweise einen Beziehungsstrang, der von den Weltkriegen über den Kalten Krieg bis zum Immobilien-Crash in den USA und bis zur globalen Finanzkrise führt. In den undurchschaubaren Nebeln der Weltwirtschaftskrise wird ein monsterartiger Mutant des Krieges sichtbar: der Weltwirtschaftskrieg. Kriege hinterlassen unauslöschbare Spuren in der kulturellen Evolution. Eine Folge des Kalten Krieges ist die Weltwirtschaftskrise. Hinter ihr verbirgt sich ein Weltwirtschaftskrieg.
Was ist der Hintergrund des Aufruhrs in der arabischen Welt? Woher kommt der Zorn der jungen Männer?
Auf der Suche nach Erklärungen für dieses Phänomen vergleicht Heiner Mühlmann die arabische mit der europäischen Kultur und kommt zu eindeutigen Ergebnissen: Es ist die Übermacht der Männer im Alter von 15 bis 29 Jahren, deren Aggressionspotential durch die generationenübergreifende arabische Sexualmoral angefacht wird. Dieses Aggressionspotential scheint messbar, seine Folgen determiniert zu sein. Der Vergleich führt aber auch zu interessanten Erkenntnissen über die europäische Kultur. Gerade weil die Europäer sich selbst für aggressionslos halten, ist ihre Aggressivität heimtückischer. Besonders auffällig ist, dass die arabisch-islamische Aggressivität die Erscheinung der individuellen Tugend hat, dass dagegen die europäische Aggressivität institutionell funktioniert. Sie steckt nicht in den Europäern selbst, sondern in der Struktur ihrer Staatseinrichtungen.
Kritik der Neuroästhetik
Man hört das Wort »Neuroästhetik« und denkt, jetzt erklären uns die Hirnforscher endlich genau, was die Philosophen in ihren Ästhetikbüchern und die Kunstwissenschaftler an den Universitäten und Hochschulen lehren. Doch bei genauerem Hinsehen stellt sich heraus, dass die Lehrgebäude von Philosophie und Kunstwissenschaft zusammenbrechen wie Kartenhäuser. Dieser Eindruck ergibt sich nach der Analyse einiger Experimente, mit deren Hilfe die Arbeit des Gehirns bei der Wahrnehmung von Kunstwerken untersucht wird.
Wie ein Bild aus dem Unbewussten wird in einem zweiten Analyseansatz eine andere, mächtigere Welt der ästhetischen Gestaltung sichtbar. Sie gehorcht den Regeln des decorum. Es ist die Welt, die alles umfasst, was in Europa von der Antike bis zur Schwelle der Moderne geredet, gemalt, gebaut, geschrieben, vertont und geschauspielt wurde. Es stellt sich heraus, dass die Macht des decorum wie ein flash-back aus dem Unbewussten in die Kultur der Gegenwart hineinwirkt.
In: Darwin – Kalter Krieg – Weltwirtschaftskrieg
In: Darwin – Kalter Krieg – Weltwirtschaftskrieg
In: Darwin – Kalter Krieg – Weltwirtschaftskrieg
In: Darwin – Kalter Krieg – Weltwirtschaftskrieg
In: Darwin – Kalter Krieg – Weltwirtschaftskrieg
In: Darwin – Kalter Krieg – Weltwirtschaftskrieg