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Historische Begründungen eines Bildmediums
AutorIn: Christiane Kruse
Nach dem vielzitierten ‚Ende der Malerei’ ist es an der Zeit, ihrer Ursprünge zu gedenken. Die vorliegende Studie schreibt die Begründungsgeschichte eines alten Mediums und erschließt erstmalig umfassend antike und christliche Ursprungsmythen gemalter Bilder, näherhin deren Rezeptionsgeschichte vom Hochmittelalter bis zum Barock. Der hier zugrundeliegende Medienbegriff, der im kritischen Dialog mit den neuen Medientheorien entwickelt wird, ist semiotisch fundiert. Er dient als heuristisches Instrument, das am historischen Text- und Bildmaterial (Genesis, Inkarnation, Lukas, Vera Ikon – Narziß, Pygmalion, Medusa, Skiagraphia) erprobt wird. Auch die Traktatliteratur (von Hugo von St. Viktor bis Federico Zuccari) wird nach ihren Begründungen des gemalten Bildes befragt, wobei der diachrone Schnitt durch die Epochen die sich wandelnden Funktionen der Malerei sichtbar macht. Es wird ferner deutlich, auf welch disparate Weise Kunst- und Medienkonzepte miteinander korrelieren.
in Kann das Denken malen?
in Imagination und Repräsentation
in Bilderfragen
in Fassaden?
in Kunst und Kognition
Historische und zeitgenössische Bildpraxen in globalen Kulturen
Reihe: dynamis
HerausgeberInnen: Christiane Kruse und Birgit Mersmann
In einer von Bildern vermittelten globalen Kultur werden Bilder mit politischen und religiösen Inhalten benutzt, um Handlungen auszulösen. Bilder fungieren als Kulturagenten des Politischen und des Religiösen mit weitreichendem Interaktionsradius.
Bilder steuern zentral die Wahrnehmung von Kulturen. Begreift man Kultur als gesellschaftspraktische Lebensform, dann lassen sich Bildkulturen als Gesamtheit der bildlichen Repräsentationen und Bildpraktiken bestimmen, durch die eine Kultur ihre Wirklichkeit konstruiert und behauptet. Die Frage nach Bildkultur(en) wäre eine Frage nach dem ‘Imagineering’, dem mentalen und physischen Erzeugen von Bildern, nach Bildtechniken und Bildpraktiken, nach anthropologischen und kulturellen Verortungen von Bildern im Spannungsfeld zwischen ,ImaginNation‘ und Migration. Die Beiträge des Bandes eröffnen eine ,Bildpraxeologie‘ des Politischen und erweitern damit den Horizont der Kulturwissenschaften um geopolitische Aspekte der Bildverwendung.
in Fassaden?
in Fassaden?
in Fassaden?