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Ausgangspunkt für die Fernsehserie TWIN PEAKS war Marc Frosts und David Lynchs gemeinsame Idee, Seifenoper und Kriminalfall in einem neuartigen Genremix zusammenzubringen. Darin liegt das innovative Potenzial der Serie. In unserem Beitrag untersuchen wir die Bedeutsamkeit des Wunderbaren für dieses Genre-Potpourri: Aus unserer Sicht werden die für sich disparat wirkenden Handlungsstränge und Genres durch ›wunderbare‹ Aspekte zusammengehalten. Das Wunderbare ist dabei nicht ein weiteres Element in einem Genremix, sondern fungiert als dessen diegetischer Rahmen. These dieses Beitrags ist, dass die ersten beiden Staffeln von TWIN PEAKS immer dann am besten ›funktionieren‹, wenn das Wunderbare angemessen in die von uns in drei Phasen gegliederte Handlungsentwicklung eingebunden wird.

in Das Wunderbare
in Das Wunderbare
Dimensionen eines Phänomens in Kunst und Kultur
Das „Wunderbare“ in seiner Komplexität und Vielfältigkeit sowie seinen fachwissenschaftlich kontrovers diskutierten Varianten ist der zentrale Untersuchungsgegenstand dieses ersten interdisziplinär angelegten Sammelbandes zu Dimensionen des Wunderbaren in Kunst und Kultur.
Vom biblischen Wunderglauben über bizarre Bildwelten Hieronymus Boschs bis hin zu fiktional imaginierten Science-Fiction-Szenarios: Das „Wunderbare“ wird in diesem Band als ästhetisch-künstlerisches Phänomen in Literatur, Theater, Film und bildender Kunst untersucht und als „gesamtkulturelles“ Phänomen unter religions-, sprach- und geschichtswissenschaftlichen sowie soziologischen und (para-)psychologischen Perspektiven betrachtet.