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  • Author or Editor: Arne Zerbst x
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Zum Verhältnis von kunstphilosophischen System und konkreter Werkkenntnis
Authors: Arne Zerbst and Arne Zerbst
Schellings Kunstphilosophie wird erst lebendig durch die Beispiele der bildenden Kunst. Erstmals rückt deshalb Arne Zerbst neben der philosophischen auch die kunstgeschichtliche Dimension umfassend in den Blick.
Erst aus dem Gedanken der hierarchischen Gleichsetzung von Philosophie und Kunst kann ein Werk der Kunstphilosophie erwachsen, welches diese Gleichheit umzusetzen willens und in der Lage ist. Die Gleichberechtigung von Philosophie und Kunst nimmt folglich auch diese Studie in die interdisziplinäre Pflicht, dem die Ästhetik grundsätzlich bestimmenden Verhältnis von konkreter Werkkenntnis und philosophischer Systematik am Beispiel Schellings nachzuspüren.
Hans Jantzen sprach angesichts der gotischen Architektur von der 'diaphanen Wand'. Der Historismus hatte Angst vor der Durchsichtigkeit, vor der Leere und bekämpfte diesen horror vacui mit dem Willen, jede Freifläche ornamental auszufüllen, zu bebildern und zu beschriften. Was bedeutet historisches Bewusstsein im 21. Jahrhundert? Das Innere des 'Kaiserdoms' zu Königslutter wird nach den Entwürfen August Essenweins restauriert, eines Architekten aus der Spätzeit des Historismus. Diese Wiederherstellung gibt Anlass zur Konfrontation geschichtstheoretischer Erwägungen mit einem konkreten Bauwerk.
Kunstphilosophische Überlegungen zu Schelling und Mondrian
Series:  Konstellationen
Im Jahre 1800 veröffentlicht der noch junge Schelling (1775-1854) das System des transzendentalen Idealismus und mit ihm die Grundzüge seiner Ästhetik. Ob diese noch anschlussfähig an unser heutiges Kunstverständnis ist, wird in dem vorliegenden Buch diskutiert.
Den Ansatzpunkt hierfür bildet die Malerei Piet Mondrians. 100 Jahre später steht Mondrian vor seiner Leinwand nämlich vor demselben Problem wie Schelling: Wie erfasse ich eine indifferente Einheit ohne sie zugleich wieder zu zerstören? Oder, wie kann ich einen Strich ziehen, ohne dadurch eine Unterscheidung zu treffen? Um Mondrian mit Schelling lesen zu können, ist es jedoch ein weiter Weg. Ein Weg der unter anderem über die graphische Logik von Charles S. Peirce und die disegno-Theorie des florentiner Manierismus führt. Bleibt nur noch eine Frage: Was macht der nackte Dürer auf dem Cover?
Der Band geht der wechselseitigen Durchdringung von visuellen Künsten und Naturwissenschaften bzw. Naturphilosophie im Kontext der europäischen Romantik nach.
Die Romantik als eine geistige Bewegung entfaltete sich in Europa auf Grundlage der allgemeinen Überzeugung, dass Kunst eine Form von Wissenschaft sei und umgekehrt. Viele Dichter und Künstler sowie Naturwissenschaftler waren bestrebt, empirische und kreative Formen der Welterkundung miteinander zu verbinden. Die Aufsätze in diesem Sammelband untersuchen die Entstehung einer „romantischen Wissenschaft“ und ihre Beziehung zur bildenden Kunst, worin objektive und subjektive Formen der Forschung gleichgestellt wurden.
Von Lou Andreas-Salomé bis Leopold von Sacher-Masoch
Das 19. Jahrhundert prägt uns bis heute. Nationalismus, Imperialismus, Kolonialismus, Industrialisierung, Sozialismus, Historismus, Fortschritts- und Niedergangsstimmung, Genetik und Evolutionstheorie lauten nur einige der aktuell gebliebenen Stichwörter. Das 20. Jahrhundert gefiel sich darin, das vorangegangene in die Vergangenheit verabschiedet und weit hinter sich gelassen zu haben. Nachdem es selbst vergangen ist, können wir auch das 19. Jahrhundert wieder mit anderen Augen sehen. Der Band erweist seine Bedeutsamkeit für die Gegenwart an herausgehobenen und beispielhaften Persönlichkeiten.