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In sieben Bänden. Aus dem Niederländischen von Annette Wunschel
Series:  Huizinga Schriften
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Die Reihe der „Huizinga Schriften“, die Brill | Fink seit 2011 in Neu- und Erstübersetzungen vorlegt, findet ihren Abschluss mit dem siebten Band, der mit „Homo Ludens“ den Referenztext aller modernen Spieltheorien enthält. Dank Annette Wunschel, die für ihre Übersetzung von Huizingas „Kultur- und zeitkritischen Schriften“ 2016 mit dem Else-Otten-Preis ausgezeichnet wurde, liegen jetzt nicht nur Huizingas Hauptwerke „Herbst des Mittelalters“, „Erasmus“ und „Homo Ludens“ in einer gänzlich neuen Übersetzung vor, die durch ihre intendierte Nähe zum Originaltext dessen Lebendigkeit und Pointenreichtum bis in kleinste Nuancen zu erhalten vermag. Mit den erstmals übersetzten Briefen, den „Amerika“-Büchern und der Biographie des Künstlers Jan Veth eröffnet sich ein umfassender Blick auf das Werk des großen niederländischen Kulturhistorikers.
Versuch einer Bestimmung des Spielelements der Kultur. Mit der Rektoratsrede von 1933 "Über die Grenzen von Spiel und Ernst in der Kultur". Aus dem Niederländischen von Annette Wunschel
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Der siebte und letzte Band der Reihe „Huizinga Schriften“ bringt die Neuübersetzung des berühmten „Homo Ludens“ von 1938, der das Denken des Spiels seither maßgeblich beeinflusst hat. Das Werk bestimmt Spiel als ein kulturkonstitutives Element und entfaltet dessen Formen in der Sprache, im Recht, im Krieg, in der Wissenschaft, in der Philosophie, im Sport und in der Kunst an Beispielen aus zahlreichen Disziplinen. Ergänzt wird diese wichtige Neuübersetzung durch die ebenso überfällige Übersetzung von Huizingas Rektoratsrede „Über die Grenzen von Spiel und Ernst in der Kultur“ von 1933, die im Deutschen bisher nur als Selbstübersetzung zugänglich war.
Studie über Lebens- und Gedankenformen des 14. und 15. Jahrhunderts in Frankreich und den Niederlanden
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Endlich: Das Meisterwerk der Kulturgeschichtsschreibung in völlig neuer Übersetzung.
Johan Huizingas Werk Herbst des Mittelalters gehört heute – hundert Jahre nach der Erstveröffentlichung 1919 – zum Kanon der Kulturgeschichte. Als Lucien Febvre im Oktober 1933 einen Artikel Huizingas für die neu gegründete Zeitschrift Annales erbat, betonte er: „Von Ihnen existieren alle Arten von ausgezeichneten Sachen, die für die Annales wie geschaffen sind! Man hätte dort alle Kapitel Ihres Herbst des Mittelalters erscheinen lassen können, eins nach dem andern.“ Mehr als siebzig Jahre später lobte Peter Burke den Herbst des Mittelalters als „Meisterwerk im Stil des Fin de siècle“ und „Klassiker der Geschichtsschreibung“. Die erste Übersetzung indes ist schneller veraltet als das Original, weswegen die Notwendigkeit einer Neuübersetzung schon lange besteht. Im Rahmen der Werkausgabe Johan Huizinga Schriften wird nun eine gänzlich neue Übersetzung vorgelegt, die zukünftige wissenschaftliche Standards gerade dadurch setzt, dass sie durch die intendierte Nähe zum Originaltext dessen Lebendigkeit und Pointenreichtum bis in kleinste Nuancen zu erhalten vermag. Dies löst einen der wichtigsten Texte der Kulturgeschichtsschreibung aus seiner zeitnahen Bearbeitung und öffnet ihn einer neuen Rezeption im 21. Jahrhundert.
(1928–1945)
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Der Briefwechsel von Johan Huizinga (1872–1945) wurde in den Niederlanden erstmals 1989 –1991 ediert. Über Jahre hatten die Herausgeber Léon Hanssen, Wessel E. Krul und Anton van der Lem die fünf Jahrzehnte umfassende Korrespondenz des niederländischen Kulturhistorikers aus internationalen Archiven zusammengetragen und lesefreundlich kommentiert. Huizingas Briefwechsel ist für die kulturwissenschaftliche Forschung weltweit von Interesse. Der Autor von Mensch und Masse in Amerika und Herbst des Mittelalters, den kultur- und zeitkritischen Schriften Im Schatten von morgen und Verratene Welt und dem Referenztext aller modernen Spieltheorien, Homo ludens, wird in seinen Briefen auf vielfältige Weise sichtbar: als Persönlichkeit und als Knotenpunkt eines internationalen intellektuellen Netzwerks in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. In diesem Netzwerk begegnen sich bekannte und weniger bekannte, aber einflussreiche Wegbegleiter Huizingas: von Gabriel Hanotaux bis Bronislaw Malinowski, von Menno ter Braak bis Fritz Saxl, von Percy Stafford Allen bis Luigi Einaudi, von Johannes Haller bis Ortega y Gasset oder Werner Kaegi, um nur wenige zu nennen. Huizingas Briefe werden hier erstmals in deutscher Sprache zugänglich gemacht.