Wie menschlich ist die Medizin?
Reihe: Forum
HerausgeberInnen: Martin Momburg und Dietmar Schulte
In der Arzt-Patient-Beziehung begegnen sich nicht nur zwei Personen, sondern mindestens vier Aspekte: Der Arzt ist als handelnder aufgespalten in die Rolle des Arztes und des Mediziners, der Patient ist der Kranke und der Träger einer Krankheit. Mit den Möglichkeiten der heutigen komplexen technologischen Medizin hat sich das Gewicht immer mehr in Richtung der Interaktion von Mediziner und Krankheitsträger verschoben. Mit Hilfe von High-Tech verwandelt sich der Patient in einen Gegenstand von medizinischen Begrifflichkeiten, die das Handeln des Arztes bestimmen. Ärzte, Therapeuten, Philosophen, Forscher, Medizinhistoriker- und Journalisten beschreiben in diesem unterhaltsamen und leicht verständlichen Buch die Geschichte, die problematische Gegenwart und die mögliche Zukunft des Verhältnisses von Arzt und Patient. Sie geben Antwort auf Fragen wie: Wie menschlich ist die Medizin? Was ist der Anfang, was das Ende des menschlichen Lebens? Werden wir immer kränker? Wie viel Medizin verträgt der Mensch? Wie kann ich mir selbst helfen? Nutzt homöopathische Therapie? Oder: Warum helfen Placebos?
Reihe: Forum
HerausgeberInnen: Dietmar Schulte und Susanne Mayer
Kinderlosigkeit und Geburten-rückgang sind zu einem sich beschleunigenden Phänomen ge-worden. Jede Generation ist um ein Drittel kleiner als die vorher-gehende. Fast die Hälfte der jüngeren Akademikerinnen bleibt kinderlos. Deutschland hat eine der niedrigsten Geburtenraten Europas. Die Familie verschwindet aus dem Alltagsleben breiter Bevölkerungs-schichten. Die Diskussion um das, was Familie für den Einzelnen und für die Gesellschaft bedeutet, erlebt zurzeit eine Renaissance. Es entwickelt sich ein neues Bild und ein neues Verständnis von Familie. Galt sie traditionell als biologisch konstituiertes Nachkommenschaftsverhältnis von Vater, Mutter und Kind(ern), so kann sie im 21. Jahrhundert auch rechtlich oder sozial bedingt sein, mehrere Generationen, Lebensabschnittspartnerschaften oder nur ein Elternteil umfassen.
Reihe: Forum
HerausgeberInnen: Peter Gendolla und Dietmar Schulte
Seit Jahrtausenden fragen die Menschen sich »Was ist Zeit?«. Dieses Buch bietet überraschende Antworten. »Was also ist die Zeit?«, fragte schon Augustinus, um zu antworten: »Wenn niemand mich danach fragt, weiß ich’s, will ich’s aber einem Fragenden erklären, weiß ich’s nicht.« Ganz einfach klingt dagegen die Antwort von Albert Einstein: »Zeit ist, was die Uhr zeigt.« Weshalb seine Antwort sogar von tiefen Einsichten in das Wesen der Zeit zeugt, wird in Was ist die Zeit? erklärt. Experten aus Physik, Theologie, Soziologie, Biologie, Astrophysik, Geschichte und Pädagogik erläutern, wie die Zeit immer genauer gemessen wird und ob unsere Uhren immer richtig ticken. Es geht um die Relativität von Zeit und um die Frage, wer unsere biologische Uhr stellt. Es wird nach der Ewigkeit gefragt und danach, ob man eines Tages eine Zeitmaschine bauen könnte.
Reihe: Forum
HerausgeberInnen: Dietmar Schulte und Volker Gerhardt
Der »unendlichen Vielfalt des Lebens« gehen in diesem Buch Experten verschiedener Wissenschaften auf amüsante und allgemein verständliche Weise auf den Grund. Leitmotiv: Die Natur, im Akt des Lebens von sich selbst fasziniert!
Das Spektrum der Themen reicht vom »Zufallsprodukt Mensch« bis hinab zu den fremden Welten der Tiefsee.


Aus dem Inhalt:

Volker Gerhardt: Einführung
Günter Wächtershäuser: Wie das Leben entsteht:
Ist das Rätsel gelöst?
Axel Meyer: Evolution im Zeitraffer.
Peter Fischer: Was wissen wir, wenn wir unsere Gene
kennen
Detlev Ganten: Leben: Gesund oder krank?
Peter M. Kappeler: Kooperation bei Primaten und Menschen
Eckart Voland: Seine Kultur ist des Menschen Natur
Reinhold Leinfelder: Wir sind kein reiner Zufall
Volker Gerhardt: Die Stellung des Menschen in der Natur
Michael Klages: Planet Tiefsee
Erich Sackmann: Die unendliche Vielfalt des Lebens
Holk Kruse: »Als lebeten sie« - Roboter
Günter Gassen: Perfekt und unsterblich?
Reihe: Forum
HerausgeberInnen: Dietmar Schulte und Hans Lenk
Sport begeistert und fasziniert die Menschen. Mythos Sport fragt nach der Funktion und Bedeutung des Sports für unsere Gesellschaft.
Dabei werden neue wissenschaftliche Erkenntnisse vom Breiten- bis zum Spitzensport allgemeinverständlich dargestellt.
Namhafte Sportwissenschaftler, Mediziner, Philosophen und Soziologen gehen der Faszination der körperlichen Betätigung auf den Grund.

Aus dem Inhalt:

HANS LENK: Mythos Sport: herakleisch oder prometheisch? Mythische Elemente in Sport und Technik
GUNTER GEBAUER: Fußball als Mythos und Show
ELK FRANKE: Von Helden und Wundern - Ist Sport die Religion des 21. Jahrhunderts?
JOACHIM MESTER: Gold, Geld und Doping - Leistungssport im 21. Jahrhundert
JOSEF WIEMEYER: Auf Sieg programmierbar? - Computer und Sport
HANS LENK: Erfolgreich und fair? Ethisches Verhalten im Sport: Wettkampf- Fairness und strukturelle Dilemma- Situationen
GUDRUN DOLL-TEPPER: Frauen im Sport - Karrieren und Barrieren
WOLF-DIETRICH BRETTSCHNEIDER: Bewegte Kindheit - Sportive Jugend. Bewegung und Sport als Entwicklungshelfer?
RALF K. REINHARDT: Laufen macht schlau!
KLAUS VÖLKER: Wie viel Sport ist gesund?
Medienpädagogische Anregungen für den Erziehungsalltag
Reihe: Forum
Der Sammelband stellt eine Dokumentation der gleichnamigen von August 2010 – Juli 2011 veranstalteten Vortragsreihe des Heinz Nixdorf MuseumsForums dar. Das Spektrum der Beiträge fokussiert alle sich derzeit im gesellschaftlichen Diskurs befindenden medienpädagogischen Fragestellungen, die Eltern und pädagogische Fachkräfte tangieren. Dabei werden die Themen aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Perspektiven diskutiert. Mit Beiträgen von: Jürgen Fritz, Johannes Fromme, Sonja Ganguin, Petra Grimm, Birgit Kimmel, Martin Korte, Dorothee M. Meister, Norbert Neuss, Franz-Josef Röll, Jan-Uwe Rogge, Sabine Schattenfroh, Jan-Hinrik Schmidt, Richard Stang, Heiko Walter