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In: Der späte Kafka
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Spätstil als Stilsuspension
Author: Malte Kleinwort
Welche Besonderheiten kennzeichnen die Texte des späten Kafka?
Erstaunlicherweise hat sich die Forschung mit dieser Frage kaum beschäftigt, obwohl eine Antwort darauf viel zum Verständnis Kafkas beitragen kann.
Malte Kleinwort nähert sich bei der Untersuchung der Charakteristika des späten Kafka den Texten aus verschiedenen Richtungen. Es werden Befunde aus der Handschriftenlektüre analysiert, aber auch generelle Fragen zur Möglichkeit eines Spätstils oder Spätwerks erörtert. Darüber hinaus behandelt Kleinwort in der Studie aktuelle diskurstheoretische Diskussionen zur Bedeutung von Kafkas Tätigkeit bei der Prager Arbeiter- und Unfallversicherungsanstalt. Anhand der im Verlauf der Untersuchung aufgezeigten Verschiebungen und Differenzen zwischen früheren und späteren Texten können neue Ansichten von Kafkas Werk gewonnen werden.

Walter Benjamins Texte haben ein erstaunliches Nachleben. Ist das ›Werk‹ Benjamins in hohem Maße eine postume Konstruktion, so hat der Autor lange Zeit seine Leser in Bann gezogen wie kaum ein anderer. Die Geschichte dieser verspäteten Faszination, der Anziehung ebenso wie der Abwehr, ist noch zu schreiben. Auch heute, nachdem die heftigen Deutungskämpfe um sein Werk sich gelegt haben, sind seine Texte aktuell geblieben, gerade weil sie sich den geläufigen politischen und theoretischen Alternativen entziehen. Benjamins Arbeit an solchen Alternativen ist daher auch für gegenwärtige Problemstellungen von Interesse, umgekehrt können und müssen Benjamins Schriften immer wieder aus der Gegenwart heraus der Probe auf ihre Les barkeit unterzogen werden. Die Benjamin-Studien verstehen sich als internationales und interdisziplinäres Forum für philologische oder theoretische Untersuchungen zu Benjamin ebenso wie für Versuche, Benjamins Denken für Analysen von Geschichte und Gegenwart fruchtbar zu machen. Der vorliegende zweite Band enthält Beiträge unter anderem von Arno Dusini, Justus Fetscher, Dominik Finkelde, José M. González García, Werner Helmich, Michael Jennings, Nitzan Lebovic, Burkhard Lindner, Reinhard Mehring, Friedemann Spicker.