in Komparatistik sprachhomogener Räume
in Komparatistik sprachhomogener Räume
in Komparatistik sprachhomogener Räume
HerausgeberInnen: Dirk Kemper, Pawel Zajas und Natalia Bakshi
Profit oder Engagement? Bücher aus Osteuropa im Suhrkamp-VerlagsprogrammDer angloamerikanische Raum war bedeutender, der französische und der lateinamerikanische auch. Wie wichtig aber waren Bücher aus Osteuropa für den Suhrkamp-Verlag zwischen 1950 und 2000? Vor allem von Mitte der sechziger bis Mitte der achtziger Jahre war Suhrkamp ein Leitmedium in der deutschen Verlagslandschaft, ein Haus, das für sich programmatisch in Anspruch nahm, „mit zeitdiagnostischer Sinnlichkeit“ zu operieren und so geistige, gesellschaftliche, kulturelle Veränderungen abzubilden und zu repräsentieren. Ab wann und warum engagierte man sich im Bereich der russischen, polnischen oder tschechischen Literatur?
HerausgeberInnen: Dirk Kemper, Natalia Bakshi und Iris Bäcker
Vor allem in Deutschland, aber auch in Österreich und prominent bei Friedrich Dürrenmatt in der Schweiz nehmen religiöse Thematiken in der frühen Nachkriegszeit einen breiten Raum ein, gehen dann aber innerhalb des ersten Nachkriegsjahrzehnts mehr und mehr ihrer Stellung im literarischen Feld verlustig.
Die Bekenntnisliteratur der Nachkriegsjahre verlor ihre Akzeptanz, Autoren wie Heinrich Böll übergaben ihre religiösen Frühwerke erst gar nicht der Öffentlichkeit und die Literaturgeschichtsschreibung marginalisierte dieses Segment zunehmend, bis nur wenige Namen in Randbemerkungen übrig blieben. Die Beiträger des Bandes unternehmen es, diese Verdrängung im literarischen Kanon zu revidieren.
Sprachdifferenz oder Kulturdifferenz? – Wie konstituiert sich Komparatistik?
Traditionell versteht die Komparatistik als ihre Aufgabe den Vergleich von literarischen Texten differenter Sprachräume. Die komparatistische Erforschung von sprachhomogenen Texten differenter Literaturen konnte sich bisher allenfalls ansatzweise und im Zeichen ganz spezifischer Fragestellungen etablieren.
Die zentrale Fragestellung, der in diesem Band nachgegangen wird, lautet: Bieten die Differenzen in den Selbstbeschreibungen unterschiedlicher Länder (wie etwa Deutschlands, Österreichs und der Schweiz) eine hinreichende Grundlage, um innerhalb eines Sprachraums von unterschiedlichen »Literaturen« zu sprechen und diese als Gegenstand komparatistischer Forschung zu begreifen? Und wo läge die Ergebnisperspektive?
in Religiöse Thematiken in den deutschsprachigen Literaturen der Nachkriegszeit (1945-1955)
in Religiöse Thematiken in den deutschsprachigen Literaturen der Nachkriegszeit (1945-1955)
in Religiöse Thematiken in den deutschsprachigen Literaturen der Nachkriegszeit (1945-1955)
in Religiöse Thematiken in den deutschsprachigen Literaturen der Nachkriegszeit (1945-1955)