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How does thought become manifest in works of art? How do literature and the arts influence and enrich our knowledge of death and creativity? This essay presents a new and fascinating method for cross-cultural and interdisciplinary studies in the humanities.
According to Kant’s Critique of Judgement, literature and art have worked, from the beginning, towards not only expanding but also transcending the realm of common experience. They strive to represent the unrepresentable, speak of the ineffabile and advance into areas beyond all rational analysis, beyond the limits at which all attempts at philosophical or scientific explanations fail.
Proceeding from the assumption that a history of cultural knowledge is not congruent with a history of abstract concepts or rational ideas, this essay presents a new and fascinating cross-cultural and interdisciplinary approach for analysing the powers of literature and art to form aesthetic ideas of lasting cultural impact, for analysing the interrelation between the formative forces of the imagination and the form-giving material or medium. Its focus is on Figurations of the Creative and Figurations of Death. Both of these topics raise questions relevant to all cultures: how does innovation enter the world; how does a society come to terms with the deepest and most basic uncertainty of human existence, the awareness of mortality? For on this depends any assignment of meaning to earthly existence, as does any notion of worldly or otherworldly salvation.
HerausgeberInnen: Günter Blamberger und Dietrich Boschung
Die Reihe ist abgeschlossen.
Dozentur für Weltliteratur
HerausgeberInnen: Günter Blamberger und Ines Barner
„Von der Literatur habe ich (manchmal) eine kindische, romantische Vorstellung – die Vorstellung von einer Welt, in der es nur Bücher und Texte gibt, die miteinander sprechen, diskutieren, einander helfen, miteinander sind, sich aufeinander beziehen.“ Péter Esterházy
Findet im modernen Gedicht die Seele zur Sprache? Autorinnen und Autoren der POETICA III fragen nach der Bestimmung der Seele und ihrer Sprachen im Resonanzraum des Gedichts
Wie kommt die Seele zur Sprache und was sind ihre Sprachen? Sind es die Sprachen der Dichtung oder die der Wissenschaft? Werden ihr die ästhetischen Ideen der Poesie oder der Musik gerechter als die Verstandesbegriffe der Theologie, der Psychoanalyse, der Gehirnforschung? Welche Wirklichkeit hat die Seele in einer säkularisierten Welt noch, welche Wirklichkeit in Kulturen, in denen metaphysische Traditionen ungebrochen sind?
Gedichte und Essays von Monika Rinck, Günter Blamberger, Heinrich Detering, Javier Bello, Michael Donhauser, Nurduran Duman, Stefan Weidner und anderen.

Dozentur für Weltliteratur
HerausgeberInnen: Günter Blamberger und Ines Barner
»Bis zum Äußersten gehn / dann / wird Lachen entstehn«. Dieses Gedicht Samuel Becketts könnte Michael Lentz zufolge über Becketts Gesamtwerk stehen. In seiner Kölner Poetikvorlesung widmet sich Lentz dem Thema »Wie es ist. Schreiben als Sterben bei Samuel Beckett«.
An den Beispielen Malone stirbt und Krapp’s last tape entfaltet Michael Lentz Becketts tödlich komische Versuchsanordnungen als ein Erzählen, das den »Tod in der Literatur im Vollzug der Literatur« praktiziert. Die in diesem Band erstmalig publizierte Vorlesung hielt Michael Lentz aus Anlass seiner Ernennung zum Literator 2013; sie wird flankiert von einer Laudatio Günter Blambergers. Der Literator ist eine Dozentur für Weltliteratur an der Universität zu Köln, begründet vom Internationalen Kolleg Morphomata und finanziert mit Mitteln des BMBF.
Dozentur für Weltliteratur
HerausgeberInnen: Günter Blamberger und Ines Barner
»Gibt es das? Kann es das überhaupt geben? Einen erstklassigen Roman in moderner Zeit, der vom Gutsein handelt und obendrein gut ausgeht, der dabei von keinem Zuckerwölkchen Kitsch überstäubt ist?« In ihrer Kölner Poetikvorlesung versammelt Sibylle Lewitscharoff Gedanken zu Helden und Autos, Filmen und Wundern, der Schönheit von fiktiven Tieren und dem »Bunker des Realen«.
Die Vorlesung kreist um zwei Leitfragen: Im Mittelpunkt steht einerseits die Anziehungskraft von Walker Percys Romanfigur Jack Bickerson Bolling; andererseits geht es um die Frage nach Wundern in der Literatur. Die in diesem Band erstmals publizierte Vorlesung hielt die Autorin aus Anlass ihrer Ernennung zur Literatorin 2012. Sie wird flankiert von Diskussionen, die Lewitscharoff mit Juri Andruchowytsch und Martin Mosebach und zwei ihrer ÜbersetzerInnen führte, sowie einer Laudatio Günter Blambergers.
in Die Seele und ihre Sprachen
in Die Seele und ihre Sprachen
in Die Seele und ihre Sprachen
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