Search Results

You are looking at 61 - 68 of 68 items for

  • Author or Editor: Bernhard H. F. Taureck x
Clear All
In: Rousseau-Brevier
In: Rousseau-Brevier
In: Rousseau-Brevier
In: Rousseau-Brevier
In: Rousseau-Brevier
Die NSA als Religion
Auf Snowdens Enthüllungen hin behauptete die NSA, sie schütze vor Terrorismus und halte die Gesetze ein. Da beides nicht zutrifft, muss sich diese Behörde etwas einfallen lassen, um wieder glaubwürdig zu werden.
Es gibt mehr als eine Option, was aus der NSA werden könnte. Man könnte sie abschaffen, was für die Regierung auf die Selbstabschaffung der USA hinausliefe; man könnte versuchen, sie mit den Bürgerrechten zu vereinbaren, was zum Scheitern verurteilt wäre; oder man könnte sich auf die theokratischen Wurzeln der USA besinnen: Theokratie statt NSA. Doch die Behörde ist längst ein derart potentes Imperium der Überwachung geworden, dass ihre Unterwerfung unter eine theokratische Regierung unwahrscheinlich erscheint. Damit erreichen wir Option vier: NSA statt Theokratie. Dies dürfte auf Dauer die wahrscheinlichste Option der Entwicklung der NSA und der politischen Architektur der USA bilden. Wenn diese den Anschein einer Demokratie wahren und auf das Wissen der NSA nicht verzichten wollen, ergibt dies die Paradoxie einer Überwachungsdemokratie.
Schlüsseltexte und Erläuterungen
2012 jährt sich Jean-Jacques Rousseaus Geburtstag bereits zum 300. Mal – dennoch sind seine Gedanken heute aktuell wie nie. So zieht uns sein vielschichtiges Œuvre in seinen Bann. Rousseau ist ein rätselhafter Denker, den es noch zu entdecken gilt.
Fast scheint es, als habe Rousseau mit seinem Leben und Werk die Geschichte des modernen Menschen geschrieben. Viele unserer Gewissheiten und Zweifel tragen seine Handschrift.
Dass alle Gewalt vom Volk ausgeht, hat Rousseau in die Verfassung der modernen Demokratie eingeschrieben. Keiner hat wie er die Freiheit des Individuums zur Grundlage aller Aufklärung gemacht. Sein Lob der Natur hat der Ökologie die Stichworte geliefert und unseren Glauben an den Fortschritt bis ins Mark erschüttert. Anders als ihm nachgesagt wurde, proklamierte Rousseau allerdings keine Rückkehr zum Naturzustand. Die Revolution hat er vorausgesagt und möglicherweise mit entfacht, doch ohne an ihre Verheißungen zu glauben.
In seiner Skepsis und Nüchternheit ist er uns heute näher als in seinen Hoffnungen auf Demokratie und auf den Einklang des Menschen mit der Natur.
Das Rousseau-Brevier lässt den faszinierenden Denker in neuer deutscher Übersetzung selbst zu Wort kommen und bietet zudem ungewohnte Zugänge zu den wichtigsten Fragen und Antworten seines Werkes, den Grundthemen seines Denkens und seiner Persönlichkeit. Denn so aktuell die rousseauschen Ideen sind, so wenig sind seine Texte bekannt. Erläutert werden Rousseaus Zivilisationskritik, die politische Philosophie, seine pädagogische Anthropologie und seine Autobiographie – für alle, die Rousseau entdecken oder sich ein neues Bild von ihm machen möchten.
Dabei zeigt sich der seltsame Zauber seiner Wirkungsgeschichte sowie die überraschende und andauernde Aktualität seiner Vorschläge.
Rousseaus Fragen sind zu seinem 300. Geburtstag immer noch unsere eigenen.
Hier wird erstmalig ein Manifest des Veganen Humanismus vorgelegt. Soll die Menschheit vegan werden, muss der traditionelle Humanismus durchschaut und überwunden werden. Was ist für uns ein Übel? Mit Sicherheit alles, was wir den Tieren antun: sie erzwungen hilflos aufziehen, sie schmerzvoll transportieren, sie in Experimenten quälen, sie in Todesangst nicht selten betäubungslos töten. Was ist das Böse? Das Übel, das Anderen angetan wird. Unser Umgang mit den Anderen bildet im Fall der Tiere ein verwerflich böses Verhalten. Auch sind alle, die Tierfleisch verzehren, für die Massentierhaltung und die Massentiertötung mitverantwortlich. Was war bisher Humanismus? Unbedingter Vorrang menschlicher Interessen, einschließlich der Nutzung und Vernutzung der Tiere. Was soll Veganer Humanismus sein? Ein für Menschen und Tiere gerechtes und wohltätiges Ende aller Tiernutzung. Anstatt den Tieren unwirksam Rechte zu verleihen, läuft Veganer Humanismus auf eine ebenso erfüllbare wie unbedingte Pflicht hinaus, die Tiere aus aller Nutzung durch die Menschen zu entlassen. Das Zeitalter eines Veganen Humanismus ist angesagt.