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Zur ästhetischen Erfahrung in der Kunst
HerausgeberInnen: Christiane Voss und Gertrud Koch
Die Fragen, die in diesem Band verhandelt werden, lauten: Was lernen wir über uns und die Welt, in der wir leben, durch Ästhetik und wie urteilen wir über ästhetische Gegenstände? Ausgangspunkt der Beiträge ist das Phänomen, dass wir im Umgang mit ästhetischen Gegenständen unmittelbar mit zwei Bestimmungen konfrontiert sind: Zum einen ist die pure Materialität eines ästhetischen Gegenstandes Bezugspunkt unserer Wahrnehmung, zum anderen haben wir es zugleich mit einem Zeichen zu tun Erst im bewusst erfahrenden Vollzug der Wahrnehmung und deutenden Konstruktion eines Gegenstandes wird dieser als ein unauflösbares Spannungsverhältnis zwischen Ding und Zeichen verstehbar. Ästhetische Qualität, so lautet der Leitgedanke dieses Bandes, ist dabei nicht unabhängig von der Erfahrung solcher Gegenstände fixierbar.
HerausgeberInnen: Christiane Voss und Gertrud Koch
In diesem Band wird die Bedeutung von Illusion für ästhetische Erfahrung aus philosophischer, filmwissenschaftlicher, wahrnehmungspsychologischer und psychiatrischer Perspektive diskutiert. Illusion erweist sich als eine paradoxe Gestalt, als eine durchschaute (Sinnes-) Täuschung, die allererst den spezifisch ästhetischen Genuss ermöglicht. Auch heute, nach der anti-illusionistischen Phase der Kunst, ist es im Blick auf Kunst umstritten, ob die ästhetische Lust an einem Horrorfilm, einem Foto, oder einem Roman darauf angewiesen ist, dass wir uns reflexiv von der Suggestivkraft der Bilder bzw. der Erzählungen distanzieren können, oder ob gerade die distanzlose Verstrickung mit dem Gegenstand der zentrale ästhetische Effekt ist.