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In: Deutschsprachige Literatur im westeuropäischen und slavischen Barock
In: Außerhalb der Norm
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In: Deutschsprachige Literatur im westeuropäischen und slavischen Barock
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Stellt das Phänomen der Abweichung bloß einen Ausdruck von Willkür dar, der das jeweilige Ordnungssystem gefährdet? Ist es dank dem mehrdimensionalen Sinngehalt des Begriffs nicht auch imstande, ein produktives Potenzial zu entfalten und als eine kulturelle Analysekategorie zu dienen?
»Nur die widernatürliche Phantasie kann uns noch retten«, soll Goethe zu Eckermann gesagt und damit die positive Treibkraft der Devianz anerkannt haben. Obwohl immer wieder Versuche unternommen werden, Devianzen zu verbergen, zu beherrschen oder zu verleumden, löst die Auseinandersetzung mit »otherness« Prozesse aus, die schließlich eine neue Sicht- und Ausdrucksweise entfalten. Dies führt zu Befunden, die Abweichung als Treibmittel der Entwicklung von Literatur, Ästhetik, Wissenschaft und Gesellschaftsordnung ausweisen.
Hatte das »verspätete« Russland überhaupt Anteil an der westeuropäischen Barockformation? Sind die Barockbegriffe der westeuropäischen und slavischen Forschung kompatibel? Welche Bedeutung kommt der Rezeption deutschsprachiger Literatur in der russischen Literatur und Barockforschung zu?
Antworten geben die Forschungsgeschichte sowie Studien zum russischen Barock-Begriff. Unterschiedliche Zugänge zum Problemgehalt gewähren die Perspektiven der Bibliotheksgeschichte, der Gattungsgeschichte der frühen Reiseliteratur, der Epistemologie des 17. Jahrhunderts und der Emblemliteratur sowie Beiträge zum Musiksystem des 17. Jahrhunderts. Einzelstudien untersuchen die russische Rezeption von Simon Dach, Jakob Böhme und Paul Flemming.