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In: Das Planetarische
Inframedialität und non-lineare Zeitlichkeiten in Kunst, Film, Literatur und Philosophie
Medien verkörpern Techniken der Sichtbarmachung von Zeit. Zugleich entzieht sich aber die Zeitlichkeit als solche einer quantifizierenden Repräsentation. Die Beiträge des Bandes setzen sich mit zentralen philosophischen Entwürfen intensiver, nicht-homogener Zeitlichkeit (Bergson, Benjamin, Deleuze, Derrida) ebenso auseinander wie mit konkreten medialen Praktiken. Dabei führt die Linie von der Avantgarde und insbesondere Marcel Duchamp zur Auseinandersetzung mit Positionen zeitgenössischer und populärer Kunstformen. Die behandelten Medien reichen vom Film bis zur Videokunst, von Malerei, Fotografie und Installation bis zur Literatur.
Kultur - Technik - Medien im postglobalen Zeitalter
Globus, mundus, Planet, Welt: Um die vielfachen Vernetzungen zu beschreiben, die sich über Ländergrenzen, kulturelle und politische Machtbereiche oder alte mediale Hegemonien hinweg entwickeln, werden Denkfiguren und Bilder geprägt, in denen die 'ganze Erde' gleichsam von außen gesehen wird. Ein Begriff, der diese unterschiedlichen Entwürfe ebenso fortschreibt wie reflektierbar macht, ist 'das Planetarische'. In diesem Band geht es um die möglichen 'Orte' und 'Standpunkte des Planetarischen' in einem postglobalen Zeitalter.