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HerausgeberInnen: Jan Assmann und Aleida Assmann
Der 9. Band der Reihe behandelt das Thema der Identität, allerdings von einer ganz anderen Seite, von seinem Gegenbegriff der Verwandlung aus. Es geht dabei um die Frage: Was ist der Mensch? Ist er der Verwandlungskünstler, Rollenspieler, Maskenträger gegenüber der Welt der Tiere, die sich immer treu bleiben und immer dieselben sind? Hat er sich im Laufe der Kulturgeschichte vom archaischen Menschen, der als Schamane Tiergestalt annimmt, als Benandante zum Werwolf wird, im Ritus ein Leopard ist, zum modernen Menschen entwickelt, der sich festlegen muß und festgelegt wird auf eine Identität, die ihm zum stahlhart unentrinnbaren Gehäuse wird? Und welche Rolle spielt die Schrift in diesem Prozeß? Bedeutet der Gegensatz von Mündlichkeit und Schriftlichkeit zugleich den Übergang von der labilen zur stabilen, zugeschriebenen und festgeschriebenen Identität? Diese und andere Fragen werden an archaischen Gesellschaften und Werken der Hochkultur ebenso erörtert wie an popkulturellen Phänomenen der Gegenwart.
in Schweigen
in Schweigen
in Angst
in Die Vermessung des Ungeheuren