Suchergebnisse

Sie sehen 1 - 10 von 66 Elemente für :

  • Autor oder Herausgeber: Johan Huizinga x
  • Literatur- und Kulturwissenschaften x
Alles löschen Suche ändern
(1928–1945)
Der Briefwechsel von Johan Huizinga (1872–1945) wurde in den Niederlanden erstmals 1989 –1991 ediert. Über Jahre hatten die Herausgeber Léon Hanssen, Wessel E. Krul und Anton van der Lem die fünf Jahrzehnte umfassende Korrespondenz des niederländischen Kulturhistorikers aus internationalen Archiven zusammengetragen und lesefreundlich kommentiert. Huizingas Briefwechsel ist für die kulturwissenschaftliche Forschung weltweit von Interesse. Der Autor von Mensch und Masse in Amerika und Herbst des Mittelalters, den kultur- und zeitkritischen Schriften Im Schatten von morgen und Verratene Welt und dem Referenztext aller modernen Spieltheorien, Homo ludens, wird in seinen Briefen auf vielfältige Weise sichtbar: als Persönlichkeit und als Knotenpunkt eines internationalen intellektuellen Netzwerks in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. In diesem Netzwerk begegnen sich bekannte und weniger bekannte, aber einflussreiche Wegbegleiter Huizingas: von Gabriel Hanotaux bis Bronislaw Malinowski, von Menno ter Braak bis Fritz Saxl, von Percy Stafford Allen bis Luigi Einaudi, von Johannes Haller bis Ortega y Gasset oder Werner Kaegi, um nur wenige zu nennen. Huizingas Briefe werden hier erstmals in deutscher Sprache zugänglich gemacht.
Studie über Lebens- und Gedankenformen des 14. und 15. Jahrhunderts in Frankreich und den Niederlanden
Endlich: Das Meisterwerk der Kulturgeschichtsschreibung in völlig neuer Übersetzung.
Johan Huizingas Werk Herbst des Mittelalters gehört heute – hundert Jahre nach der Erstveröffentlichung 1919 – zum Kanon der Kulturgeschichte. Als Lucien Febvre im Oktober 1933 einen Artikel Huizingas für die neu gegründete Zeitschrift Annales erbat, betonte er: „Von Ihnen existieren alle Arten von ausgezeichneten Sachen, die für die Annales wie geschaffen sind! Man hätte dort alle Kapitel Ihres Herbst des Mittelalters erscheinen lassen können, eins nach dem andern.“ Mehr als siebzig Jahre später lobte Peter Burke den Herbst des Mittelalters als „Meisterwerk im Stil des Fin de siècle“ und „Klassiker der Geschichtsschreibung“. Die erste Übersetzung indes ist schneller veraltet als das Original, weswegen die Notwendigkeit einer Neuübersetzung schon lange besteht. Im Rahmen der Werkausgabe Johan Huizinga Schriften wird nun eine gänzlich neue Übersetzung vorgelegt, die zukünftige wissenschaftliche Standards gerade dadurch setzt, dass sie durch die intendierte Nähe zum Originaltext dessen Lebendigkeit und Pointenreichtum bis in kleinste Nuancen zu erhalten vermag. Dies löst einen der wichtigsten Texte der Kulturgeschichtsschreibung aus seiner zeitnahen Bearbeitung und öffnet ihn einer neuen Rezeption im 21. Jahrhundert.
in Briefe II
in Briefe II
in Briefe II
in Briefe II
in Briefe II
in Briefe II
in Amerika
in Amerika