Suchergebnisse

in The Beauty of Theory
in Philosophie in der Medientheorie
Eine Philosophie des Films
Reihe: Film Denken
Nichts geht ohne Vertrauen. Aber so fundamental es ist, so unsicher ist es auch. In diese Doppelperspektive übt die Kunst schon lange ein. Speziell der Film hat dazu aber als Medium der Moderne eine eigene Variante entwickelt. Das Vertrauen ist zunächst in der Moral-, Sozial- und Politischen Philosophie zuhause. Die vorliegende Arbeit richtet demgegenüber das Augenmerk auf die ontologische und existenzielle Dimension. Und sie tut dies aus der Perspektive einer Philosophie des Films. Sie versucht zu zeigen, in welchem Sinne der Film den zweifelnden Zeitgenossen der Moderne die Gewissheit zurückgeben kann, dass sie "in die Welt passen". Dazu muss man nicht im neufranzösischen Stil die Metaphysik zu neuen Ehren kommen lassen. Es reicht vielmehr, Kant als Theoretiker der ästhetischen Erfahrung mit dem philosophischen Pragmatismus zusammenzubringen. Der Film erweist sich dann als zeitgemäße Variante einer "rückhaltlosen" Lebensbejahung. Er bietet Evidenzerfahrung der Existenz.
Zur Ästhetik und Affektökonomie von Theorien
Wie entsteht eine gute Theorie eigentlich und wie setzt sie sich gegen andere Theorien durch? Was zeichnet eine Theorie aus, die eine große Anhängerschaft findet? Welchen Jargon pflegt sie? Gibt es bestimmte ästhetische Qualitäten, die ihren ›Appeal‹ bestimmen und den Grad der Zustimmung beeinflussen? Welche affektiven Valenzen (Ängste, Lüste) transportiert eine Theorie – möglicherweise unerkannt – mit? Welche Aversionen legt sie offen? Gelingt es, mit diesen Fragen einen neuen Blick auf die spezifischen Durchsetzungsmechanismen von Theorien und damit auf Wissenschaft zu gewinnen? Mit Beiträgen von: Lorenz Engell, Gerd Gigerenzer, Joachim Küpper, Gert Mattenklott, Helmut Pape, Mirjam Schaub, Marianne Schuller u.a.