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  • Author or Editor: Martin Gaier x
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Konzepte der Ähnlichkeit in Mittelalter und Früher Neuzeit
Ähnlichkeit (lat. similitudo) ist für die bildende Kunst und im Besonderen für die Bildgattung des Porträts von zentraler Bedeutung.
Im historischen Rückblick galt die Ähnlichkeitsprämisse nicht nur für die naturalistischen, mimetischen Bilder, wie sie in der Frühen Neuzeit aufkamen, sondern ebenso für die idealisierten Darstellungen der mittelalterlichen Kunst. Der Band widmet sich den unterschiedlichen historischen Konzepten von Ähnlichkeit auf theoretischer Basis und anhand von Fallstudien zu Objektgruppen aus dem Bereich der Porträtkunst. Anliegen der Studien ist es, das von der kunst- und bildwissenschaftlichen Forschung weitgehend marginalisierte und als »undefinierbar« apostrophierte Problemfeld der Ähnlichkeit als eine grundlegende Kategorie bildnerischen Schaffens aufzuzeigen und für weitere Forschungen fruchtbar zu machen.
Dekadenz und Tod im Venedig der Moderne
Venedig: Für Dichter, Maler, Musiker ein Seismograph für die Erschütterungen der Moderne um 1900.
Anlass des Bandes ist das Centenarium von Thomas Manns Novelle »Tod in Venedig«, in der Gustav Aschenbach als ein der historischen Wissenschaft verpflichteter Schriftsteller in unsicheres Terrain jenseits rationaler Begrifflichkeit gerät, ins Sehnsuchtsland der Liebe und des Schönen, und schließlich in einen Grenzbereich, in dem alles Gestaltete ins Gestaltlose, Amorphe übergeht, in den Tod. Nicht zufällig ist Venedig dafür topisch, Aschenbach mit seinen ethischen, ästhetischen und epistemologischen Erschütterungen nicht allein. Venedig wurde zum Spiegel der Krisenerfahrungen um 1900. Die Bewegung »auf schwankendem Grund« wird bei Thomas Mann und seinen Zeitgenossen zum Motor der Kreativität.
Series:  Eikones
Kunsthistoriker beanspruchen ein Sehen für sich, das über die alltägliche Wahrnehmung hinausgeht. Die behauptete analytische Schärfe dieses Sehens verdankt sich einer Schule, die aus ›Übungen im vergleichenden Sehen‹ und Doppelprojektionen des kunsthistorischen Vortrags besteht. Obwohl das vergleichende Sehen einen so großen Stellenwert innerhalb der Disziplin einnimmt, liegt bis heute keine umfassendere Untersuchung dieses Verfahrens vor. Mit Beiträgen von: Lena Bader, Edgar Bierende, Michael Bies, Georges Didi-Huberman, Vera Dünkel, Marcel Finke, Martin Gaier, Peter Geimer, Mladen Gladi´c, Johannes Grave, Thomas Hensel, Stefanie Klamm, Susanne Müller-Bechtel, Klaus Niehr, Dorothea Peters, Grischka Petri, Robin Rehm, Barbara Schellewald, Christian Spies, Frank W. Stahnisch, Ulfert Tschirner, Claus Volkenandt und Falk Wolf.
Neununddreißigster Band 2014-2015
Das Hölderlin-Jahrbuch 39, 2014-2015, bringt Beiträge der 34. Jahresversammlung der Hölderlin-Gesellschaft 2014 in Konstanz zu dem Thema Hölderlin und die Religion und enthält darüber hinaus Abhandlungen u. a. zu Hölderlins Aufenthalt in Zürich 1791, zum Vergleich der Oden Der Main und Der Nekar und zu einem Entwurf im Homburger Folioheft. Rezensionen sowie Berichte aus den Arbeitsgesprächen und dem Forum junger Hölderlin-Forscher runden den Band ab.