Search Results

You are looking at 1 - 10 of 18 items for :

  • Author or Editor: Oliver Fahle x
Clear All
In: "Previously on..."
In: Michelangelo Antonioni
In: Essays zur Film-Philosophie
Das Fernsehen hat den Weltzugriff der späten Moderne bestimmt. Es hat eine globale Wahrnehmung ermöglicht, dabei neue synthetische und spezifische Zeitverhältnisse ausgebildet und Bedingungen für den Konsens festgelegt. Es hat Wahrnehmung und Kommunikation organisiert und mit ihnen und zwischen ihnen auch das Denkvermögen. Es hat das Denken unter Bedingungen gesetzt und ein eigenes Denken in Bewegung gebracht. Die Formen des Fernsehens sind zugleich Medium solcher Denkbewegungen. Sie verdichten sich zu philosophischen Figuren dort, wo sie die Reflexion des Mediums auf sei-ne eigenen Denkmöglichkeiten und Denkbedingungen freilegen. Fernsehen arbeitet und denkt dabei in den Kategorien des Bildes, des Ereignisses und der Serie. Philosophie des Fernsehens ist der Versuch, diese dem Fernsehen eigenen Formen durch begriffliche Reflexion zu modellieren und sie im Medium der Theoriesprache zu rekonstruieren, ohne sie ihr aber zu unterwerfen oder zu subsumieren. Aus dem Inhalt: Ludwig Nagl Philosophische Perspektiven des Fernsehens Alexander Roesler Warum es keine Philosophie des Fernsehens geben kann Ralf Adelmann Das Bild des Fernsehens Claudia Blümle Blue Box Richard Dienstag Still Life and Real Time Oliver Fahle Das Bild und das Sichtbare Markus Stauff Caldwell und das Fernsehbild Mary Ann Doane Information, Crisis, Catastrophy Lorenz Engell Das Ende des Fernsehens Kay Kirchmann Das Fernsehen als konjunktivistisches Medium Matthias Thiele Der ganz normale Wahnsinn Hartmut Winkler Nicht handeln Wolfgang Beilenhoff Serien und Formen Heidemarie Schuhmacher Gefühle in Serie Vrääth Öhner Von der Gewöhnlichkeit des Unheimlichen Jürgen Trinks Phantasie – Möglichkeit – Serialität
In: Essays zur Film-Philosophie
In: Essays zur Film-Philosophie
Series:  Film Denken
Vier Leitkonzepte der Film-Philosophie werden vorgestellt: der Affekt, die Agentur, die Aufhebung und das Außen. Entwickelt und erprobt werden diese Konzepte in der Auseinandersetzung mit verschiedenen Filmen, insbesondere mit einer der spektakulärsten Filminstallationen der letzten Jahre, Christian Marclays »The Clock«.
Film-Philosophie hat es mit zweierlei Problemstellung zu tun: Zum einen mit Fragen, die den Status des bewegten Bildes als eines eigenwilligen Gegenstands der Wahrnehmung und der Erfahrung betreffen sowie die Natur des kinematographischen Raums und der filmischen Zeit, die Spezifik der filmischen Logik oder der audiovisuellen Argumentation. Zum anderen mit weiter ausgreifenden Fragen, wie derjenigen nach dem Menschen, nach dem Ästhetischen, nach dem Wissen oder der Geschichte, nach der Ordnung der Dinge. Am Kreuzungspunkt dieser beiden Tendenzen sind die hier versammelten Essays und ihre Leitkonzepte situiert.
Ästhetische Erfahrung im Kino
Series:  Film Denken
Filme kommen durch eine mechanische Bewegung zustande, doch erst durch die Körper der Zuschauer werden sie lebendig. Mehr noch: Die ästhetische Erfahrung im Kino enthält das Potenzial, unsere Aufmerksamkeit auf das unscheinbare Off der Geschichte zu lenken – als Erfahrung verlorener Möglichkeiten.
Vor dem Hintergrund neuerer Philosophien des Lebens skizziert das Buch aus film-, medien- und kulturtheoretischer Sicht eine alternative Genealogie des Kinos am Leitfaden der Erfahrung. Mechanische Verlebendigung widmet sich Filmen u.a. von Rainer Werner Fassbinder, Alexander Kluge, Hito Steyerl und Todd Haynes, die den Verlust von politischen Lebensformen nach 1968 thematisieren. Die Kinoerfahrung wird dabei zum Ereignis, in dem die einstigen sozialen Bewegungen nach ihrer Stillstellung verlebendigt werden.
Series:  Film Denken
Author: André Wendler
Das Buch untersucht das Verhältnis zwischen Geschichts-Filmen und traditionellen Formen der Geschichtsschreibung. Dabei werden Anachronismen als die Schaltstellen begriffen, an denen jede Historiografie auf ihre eigene Medialität stößt.
Das milde Lächeln der HistorikerInnen für historische Spielfilme kritisiert zumeist deren Anachronismen. Ein genauer Blick auf die Geschichte der Geschichte zeigt aber, dass diese Einstellung zu Anachronismen selbst historisch gewachsen ist. Anachronismen verweisen auf die Medien, mit denen Geschichte geschrieben, erzählt, gefilmt, gebaut oder gemalt wird. Filme als zeitgebende Bilder verändern die Zeit der Geschichte und ihre Angst oder Begeisterung für Anachronismen. An Filmen von Martin Scorsese, Jean Marie Straub und Danièle Huillet, Joseph L. Mankiewicz und Derek Jarman wird gezeigt, wie filmisches Geschichtsbewusstsein auf die Leinwand kommt.