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  • Author or Editor: Sylvia Sasse x
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In: Form und Wirkung
In: Zeugen in der Kunst
Kunst und Zeugenschaft verbindet ein zwiespältiges Verhältnis: Zeugen sollen Tatsachen wiedergeben, nicht als Künstler oder Dichter sprechen. Auf der anderen Seite haben Figurationen der Zeugenschaft die Künste stets fasziniert. Darf Kunst ein Zeugnis sein? Und: Kann sie dies? Der Band betrachtet künstlerische Produktionen von Zeugenschaft in Film, Theater, Literatur, Performance, Bildender Kunst und Fotografie.
Künstlerinnen und Künstler haben Zeugenschaft in vielfältigen Formen dargestellt und kommentiert – und sich zuweilen selbst als Bezeugende verstanden und in Szene gesetzt. Die Originalbeiträge arbeiten zum einen gattungsspezifische Aspekte der jeweiligen Kunstformen heraus, thematisieren aber auch gattungsübergreifende Fragen über das Verhältnis von Kunst und Zeugenschaft: Wie wird die kulturelle und gesellschaftliche Rolle von Zeugnissen in der Kunst reflektiert? Wie werden Wahrheit und Fiktion ins Verhältnis gesetzt? Und scheint im Gestus des Bezeugens womöglich eine eminent politische Dimension von Kunst auf?
Phänomenologische und empirische Kunstwissenschaft in der Sowjetunion der 1920er Jahre
Neben der bekannten formalistischen Verfremdungsästhetik entwickelt sich in der Sowjetunion der 1920er Jahre eine phänomenologische Formphilosophie im engen institutionellen Verbund mit empirischen Ansätzen. Intermedialität und Interdisziplinarität standen in der »Staatlichen Akademie für Kunstwissenschaften« (»Gosudarstvennaja Akademija Chudožestvennych Nauk«) sowie im Leningrader »Staatsinstitut für Kunstgeschichte« (»Gosudarstvennyj institut istorii iskusstv«) auf der Tagesordnung. Der Band stellt dem deutschsprachigen Publikum das Spektrum dieser Ansätze erstmals im Überblick vor.