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  • Author or Editor: Thomas Buchheim x
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In: Hölderlin-Jahrbuch
Antwortversuche aus medizinisch-naturwissenschaftlicher, philosophischer und theologischer Sicht
Das Leib-Seele-Problem ist eine klassische Aufgabe des abendländischen Denkens, die bereits die antike Medizin und Philosophie und von früh an auch die Theologie beschäftigt hat. Dass ihm in der Gegenwart besondere Aufmerksamkeit zuteil wird, hängt einerseits mit den rasanten medizinischen und neurowissenschaftlichen Entwicklungen zusammen und andererseits mit den Konsequenzen, die Lösungsvorschläge für unser Selbstverständnis haben oder zu haben beanspruchen. Um welches Problem es sich handelt, läßt sich durch folgende Fragen umschreiben: Gibt es neben Körpern auch immaterielle Seelen, oder gibt es ausschließlich physische Gegenstände, von denen einige mentale Eigenschaften besitzen? Lassen sich mentale Eigenschaften auf physische zurückführen? Und schließlich: Ist der Tod die Trennung der Seele vom Körper, das definitive Ende des ganzen Menschen oder nur das seiner jetzigen Daseinsgestalt? Der Band gibt auf diese Fragen kundige Antworten.
Der Streit zwischen Jacobi und Schelling 1811/1812
Series:  Konstellationen
Für Jacobi ist der Glaube das »Element aller Erkenntnis und Wirksamkeit«, er bestimmt die Vernunft als »Vernehmen des Uebersinnlichen« und möchte die Philosophie »vermittelst eines […] salto mortale« retten. Ein Verfechter solcher Überzeugungen musste mit Schelling, einem der Hauptvertreter des Deutschen Idealismus, aneinandergeraten.
Der Streit beginnt mit der Ende 1811 von Jacobi publizierten Schrift Von den Göttlichen Dingen und ihrer Offenbarung, die Schelling nicht namentlich nennt, aber klar im Visier hat, sofern darin gegen Pantheismus und Atheismus polemisiert wird. Schelling antwortet Anfang 1812 nicht minder polemisch. Sein Denkmal der Schrift von den göttlichen Dingen ist »offener Krieg«. Wie wurde dieser Streit konkret ausgetragen? Wie bettet er sich in den historischen Horizont?
Zweiundvierzigster Band 2020-2021
Das Hölderlin-Jahrbuch 42, 2020-2021, erinnert an die Generation 1770, deren 250. Geburtstag von der Pandemie überschattet wurde. Hölderlins Rezeptionen bei Heidegger und Paul de Man bilden weitere Schwerpunkte; auch werden sein Kosmopolitismus sowie die Brüche in der Dynamik von Geschichte, Dichtung und Sprache in den Entwürfen zur Poetik und im Homburger Folioheft analysiert. Von Hölderlins Texten werden Die Eichbäume, das Empedokles -Projekt, Heidelberg, Der Winkel von Hahrdt, Vom Abgrund nemlich … wie auch die Briefe der Turmzeit untersucht. Mit Rezensionen einschlägiger Neuerscheinungen und den Nachrufen auf Jochen Schmidt und Christoph Jamme findet der Band seinen Abschluss.