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  • Author or Editor: Achim Geisenhanslüke x
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Postfigurationen der Allegorie von Bunyan zu Nietzsche
Die häufig konstatierte Polarität von Hermeneutik und Dekonstruktion, die nicht zuletzt in der strikten Entgegensetzung von Symbol und Allegorie gründet, wird in Achim Geisenhanslükes Untersuchung sowohl in theorie- als auch in literaturgeschichtlicher Hinsicht entschärft. Im ersten Teil untersucht die Arbeit Theorie und Geschichte der Allegorie von Quintilian bis zu Paul de Man. Im zweiten Teil widmet sie sich der Kontinuität allegorischer Formen vom 17. bis zum 19. Jahrhundert am Beispiel der modernen Tradition des Pilgerromans bei Bunyan, Jung-Stilling und Novalis und kontrastiert sie der narrativen Form der Pfarrhausidylle von Goldsmith bis zu Goethe. Der Schwerpunkt liegt jedoch auf dem Vergleich zweier allegorischer Texte: Moritz’ Andreas Hartknopf und Nietzsches Also sprach Zarathustra. Dabei deutet Geisenhanslüke die Kontinuität der allegorischen Form als eine durch den Themenkomplex der Melancholie vermittelte Kritik an dem Modell der ästhetischen Autonomie, das im 18. Jahrhundert als Grundstein der philosophischen und literarischen Moderne entwickelt wurde.
Hölderlin, Frankreich und die Heideggersprache
Die Arbeit nutzt Hölderlins Frankreichaufenthalt 1802 zu einer Deutung der Gedichte Andenken und Der Ister, um auf dieser Grundlage zu einer Kritik Heideggers fortzuschreiten.
Hölderlins Aufenthalt in Bordeaux im Winter und Frühjahr 1802 hat die Forschung seit jeher vor Rätsel gestellt. Das einzige Zeugnis, das neben spärlichen Briefen erhalten geblieben ist, bildet eines seiner berühmtesten Gedichte, Andenken, in dessen Mittelpunkt die Darstellung der Stadt und des Flusses Garonne steht. Auf dem gleichen Blatt hat Hölderlin ein zweites Gedicht begonnen: Der Ister. Die Arbeit stellt die Frage nach dem Zusammenhang der beiden Stromgedichte und wendet sich in einem zweiten Schritt der Auslegung zu, die sie in Vorlesungen Heideggers während des Krieges erfahren haben. Das Ziel besteht in einer Befreiung Hölderlins von den Vorgaben der Philosophie Heideggers.
In: Narben des Geistes
In: Narben des Geistes
In: Narben des Geistes
In: Narben des Geistes
In: Narben des Geistes
In: Narben des Geistes
In: Narben des Geistes
In: Die Sprache der Infamie III