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in Sympathy for the Devil
in Sympathy for the Devil
in Sympathy for the Devil
in Kulturtechniken der Synchronisation
in Intermedialität - Analog /Digital
in Zoologicon
HerausgeberIn: Albert Kümmel-Schnur
'Sympathy for the Devil' wird 40 Jahre alt. Anlässlich dieses Geburtstags veranstaltet der vorliegende Band eine kleine Party. Achtzehn brilliante Essays, geschrieben von führenden deutschen Intellektuellen, gehen den Spuren nach, die dieser Song aufgegriffen und hinterlassen hat. Es handelt sich um Spuren, die sich in der Popkultur, aber vor allem auch in der Religions-, Medien- und politischen Geschichte antreffen lassen: Von Godards One plus one bis in die frühchristliche Gnosis zurück reicht das Material der 'Coverversionen', von der jede von einer prägnanten Zeile des Songs ausgeht. Und natürlich darf in Rockkultur experimentiert werden: vom Sampling bis zum Remix, von der Verdopplung bis zur Auslassung. Ein Buch also nicht nur für die Gebildeten unter den Fans der Stones, sondern auch für alle ironischen Verehrer ihres Titelhelden.
Eine Geschichte der Orientierung
AutorIn: Nils Röller
Magnetische Kräfte werden wahrgenommen mit Hilfe von Kompassen, die Orientierung in Raum, Zeit und in der Psyche bieten. Diese Orientierung erfährt radikale Veränderungen in Wechselwirkung mit der Verfeinerung der Instrumente und der Phänomene, die sie ermitteln. In elf Kapiteln erzählt dieses Buch die Geschichte des Magnetismus mit dem Fokus auf seiner Medialität.
Zur Figur des Primitiven in Ethnologie, Kulturtheorie und Literatur um 1900
AutorIn: Sven Werkmeister
Die europäische Faszination für das Primitive um 1900 gründete in der Begegnung mit einer Form von Kultur, die genau jenes mediale Apriori nicht besaß, das bis zum Aufkommen technischanaloger Medien das Leitmedium der eigenen Kultur gewesen war: die alphabetische Schrift. Die (alphabet-)schriftlosen Völker wurden nicht nur zum Objekt und Erprobungsfeld des wissenschaftlichen Einsatzes neuer analoger Medientechniken jenseits der alphabetischen Schrift, sie dienten zugleich auch als Metapher und Reflexionsfigur jener Medien selbst. Die medialen Bedingungen der Produktion von Wissen über das Primitive und der primitivistische Diskurs über die neuen Medien sind unmittelbar miteinander verknüpft.