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In: Reiche und Namen im Frühen Mittelalter
In: Die merowingischen Monetarmünzen als interdisziplinär-mediaevistische Herausforderung
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In: Die merowingischen Monetarmünzen als interdisziplinär-mediaevistische Herausforderung
In: Die merowingischen Monetarmünzen als interdisziplinär-mediaevistische Herausforderung
Historische, numismatische und philologische Untersuchungen auf Grundlage des Bestandes im Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin
Anders als erzählende Quellen berichten uns merowingische Monetarmünzen für die Zeit von etwa 585 bis 670 von einer staatlichen Ordnung des Merowingerreiches und über die bisher nicht wahrgenommene Funktionselite der Monetare, deren über 1200 Namen eine zentrale Quelle der Sprachwissenschaften darstellen und die mit über 600 Orten verbunden sind. Der Band versammelt Münzabbildungen und Beschreibungen, sprachwissenschaftliche Kommentare zu allen Personennamen der Münzen des Berliner Bestandes, Kommentare zu Hauptorten der Münzprägung sowie Einführungen in sprachliche, numismatische, politische, wirtschaftliche, rechtliche und kulturelle Bedingungen der Zeit in Gallien.
Völker, Reiche und Namen stehen als Marksteine des Übergangs von der Spätantike zum frühen Mittelalter im Zentrum dieses Bandes.
Dabei werden Fragen bezüglich der Bedingungen von Staatlichkeit und der Identität der Völker sowie verschiedene Faktoren, die auf die Reichsbildungen einwirkten, wie z.B. Eliten, Legitimationsstiftung, Akkulturation, Christianisierung, untersucht und diskutiert.