in Mythos - Geist - Kultur
Ernst Cassirers Werk im amerikanischen Exil
Andreas Jürgens erschließt zum ersten Mal Monographien und Aufsätze, die Ernst Cassirer in der Zeit seines amerikanischen Exils in den Jahren 1941 bis 1946 publiziert hat, in ihrem Zusammenhang.
Humanismus und Kulturkritik bilden die philosophische Klammer, die Ernst Cassirers große Werke aus der Zeit seines amerikanischen Exils, den Essay on Man und den Myth of the State, nicht nur zusammenhält, sondern derart miteinander verbindet, dass sie perspektivisch und inhaltlich in einer Kontinuität stehen.
Es ist die Verschränkung eines durch die Lebensgeschichte motivierten Humanismus und einer de-transzendentalisierten Auffassung von Kulturkritik, die das Eigentümliche von Cassirers Denken in der Zeit seines amerikanischen Exils ausmacht und die zu einer gedanklichen Engführung von philosophischer Anthropologie und politischer Philosophie in seinem amerikanischen Spätwerk geführt hat.
in 10 Minuten Philosophie
in Mythos - Geist - Kultur
in Mythos - Geist - Kultur
in Mythos - Geist - Kultur
Festschrift zum 60. Geburtstag von Christoph Jamme
HerausgeberInnen: Kerstin Andermann und Andreas Jürgens
In den Begriffen Mythos, Geist und Kultur spiegeln sich die thematische Breite und der innere Zusammenhang des Denkens von Christoph Jamme, dem diese Festschrift gewidmet ist. Die versammelten Beiträge, unter anderem zur mythischen Rationalität und ihrer Transformation in der Moderne, zum deutschen Idealismus, zur Kulturtheorie und zu verschiedenen kulturellen Objektivationen in Literatur und Malerei, zeigen prismatisch die vielfältigen Formen der menschlichen Vernunft sowie die unterschiedlichen Richtungen und Wege ihrer Kritik.
Soziologische Theorien zu einem Ort der Moderne
Spätestens mit seiner spektakulären Neubebauung ist der Potsdamer Platz in Berlin vollends zum geschichtlichen, gegenwärtigen und zukünftigen Ort einer realen wie imaginären Topologie der Moderne geworden. Der Band verfolgt ein Gedankenexperiment: Dieses sozio-kulturelle Artefakt, das wie kaum ein anderes verdichtete Urbanität verkörpert und deshalb exemplarischen Rang für die Polyvalenz der Moderne hat, aus verschiedenen theoretischen Perspektiven heraus zu erschließen. Die Komposition der Beiträge (Rational-Choice-Theorie, Kritische Theorie, Cultural Studies, Systemtheorie, Gender Studies, Diskursanalyse und Philosophische Anthropologie) hat zwei Ziele, die über einen bloßen Theorienvergleich hinausgehen. Die polyperspektivische Deutung soll zum einen an einem gemeinsamen Gegenstand Modernität je verschieden sehen lassen. Zum anderen geht es darum, die voneinander isolierten Theorieperspektiven an einem Fall als differente Theorien der Moderne zu bewähren.
Festschrift für Käthe Meyer-Drawe
Bildern wird überraschend viel zugetraut. Hinter der vielfach erhobenen Rede von der Macht der Bilder steht eine noch wenig erforschte Faszination für die Kraft von Bildmedien, die sich kaum in den engen Grenzen eines Bilderrahmens, einer Kinoleinwand oder eines Bildschirms bändigen lässt. Die Beiträge dieses Bandes, die von der Kunstgeschichte bis zur Kultur-wissenschaft, von der Astrophysik bis zur Philosophie und Medienwissen-schaft reichen, erörtern die vielfältigen Phänomene einer Transgression solcher Rahmungen. Das gemeinsame Interesse richtet sich hierbei auf Formen der Überschreitungen des Visuellen und deren ästhetische, epistemologische, soziale und medientheoretische Funktionen; kurz: auf maßlose Bilder.