Search Results

Author: Andreas Rauth

Mein Beitrag befasst sich mit der Beziehung zwischen dem Pathologischen und dem Wunderbaren in den Filmen der amerikanischen Filmemacher Stephen und Timothy Quay (*1947). Nach einer kurzen Einführung zu Leben und Werk der Quay Brothers folgt eine Begriffsbestimmung des Pathologischen und des Wunderbaren, die anschließend vergleichend gegenübergestellt werden sollen, wobei insbesondere um strukturelle Analogien und ästhetische Aspekte fokussiert werden. Anschließend wird gezeigt, wie die Quay Brothers beide Phänomene in der künstlerischen Praxis synthetisieren. Ein besonderes Augenmerk gilt der Bedeutung der Animation für eine bildwissenschaftliche Einordnung des Wunderbaren.

In: Das Wunderbare
Dimensionen eines Phänomens in Kunst und Kultur
Das „Wunderbare“ in seiner Komplexität und Vielfältigkeit sowie seinen fachwissenschaftlich kontrovers diskutierten Varianten ist der zentrale Untersuchungsgegenstand dieses ersten interdisziplinär angelegten Sammelbandes zu Dimensionen des Wunderbaren in Kunst und Kultur.
Vom biblischen Wunderglauben über bizarre Bildwelten Hieronymus Boschs bis hin zu fiktional imaginierten Science-Fiction-Szenarios: Das „Wunderbare“ wird in diesem Band als ästhetisch-künstlerisches Phänomen in Literatur, Theater, Film und bildender Kunst untersucht und als „gesamtkulturelles“ Phänomen unter religions-, sprach- und geschichtswissenschaftlichen sowie soziologischen und (para-)psychologischen Perspektiven betrachtet.