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  • Author or Editor: Andreas Solbach x
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In: Lose Leute
Historische und systematische Untersuchungen zur Teleologie
Die Biologie hat sich durch ihre enormen Fortschritte bei der Erforschung der DNA und der Grundlagen des menschlichen Geistes im Gehirn zur Leitwissenschaft des 21. Jahrhunderts entwickelt. Die Beiträge dienen der Bestimmung zentraler Begriffe wie Zweck, Funktion, Leben und Organismus und verfolgen die Klärung alter damit verbundener philosophischer Probleme wie etwa Intentionalität, Mentale Verursachung, Willensfreiheit und Naturerkenntnis. Neben systematischen Untersuchungen werden auch historische Positionen fruchtbar gemacht und kritisch diskutiert.
Figuren, Schauplätze und Künste des Vaganten in der Frühen Neuzeit
Anhand von literarischen und historischen Textzeugen des 16. bis 18. Jahrhunderts beschreibt das Buch ›lose Leute‹ und ihre Künste jenseits der abwertenden Sammelkategorie des Vagabunden. Erstmals systematisch sichtbar gemacht wird auf diese Weise die kulturdynamische Bedeutung frühneuzeitlicher Mobilität. ›Lose Leute‹: Mit dieser Formel Harsdörffers unternimmt das Buch die (literar-)historische Bestandsaufnahme eines Gattungs- und Medienhorizonts des Vaganten, der sich von indizierenden Quellen (z. B. Liber vagatorum) über fiktionale Genres (z.B. Schelmenroman, Fastnachtspiel) bis zu ephemeren Textzeugen (z.B. Flugblatt, Theaterzettel) erstreckt. Im Mittelpunkt steht die Rekonstruktion zeitgenössischer Existenz- und Ausdrucksformen des Vaganten in Literatur, Musik und bildender Kunst. Auf diese Weise konturiert sich frühneuzeitliche Mobilität als neuer Forschungsgegenstand.