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Lullismus und Rhetorik in den deutschsprachigen Ländern der Frühen Neuzeit
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In: Provozierte Bewunderung
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Abstract

Contrary to the promise made on the title page, that is to present a collection of notable proverbs, Erasmus of Rotterdam opened his first print publication, the Collectanea adagiorum (1500), with an obscure aphorism that had only been transmitted in one place. Also, unlike other adages, this one also did not really catch on. Yet despite the seemingly infelicitous opening, the article takes this beginning chosen by Erasmus seriously and asks about the channels of communication it opened up, the concerns it responded to, the implications it carried, and the claims to use it encoded. It will be shown how proverbiality was in fact manufactured in the Collectanea and how this contributed to the creation of a transtemporal community. The concept of festivitas, the subtle humour attributed to the proverbs, underwent a significant semantic transformation in this context and became a pledge of friendship. Finally, the media history of the adages opens up perspectives on the archaeology of the digital between codex and scroll.

In: Artes
Bewunderung ›passiert‹ nicht einfach, sie wird provoziert und instrumentalisiert. Die in diesem Band versammelten Beiträge untersuchen, mittels welcher Verfahren und zu welchen Zwecken Bewunderung in sozialen, medialen und künstlerischen Settings erzeugt und inszeniert wird.
Aus interdisziplinärer Perspektive versammelt dieser Band zwölf Beiträge, die die ästhetischen, sozialen und politischen Dimensionen von Bewunderung in einem historischen Rahmen von 1600 bis zur Gegenwart untersuchen. Dabei stehen historische Konzepte des Subjekts ebenso wie unterschiedliche Formen der (Selbst-)Modellierung im Zentrum des Interesses. Frühneuzeitliche ›Wunderkinder‹ und Fanfiction werden hinsichtlich ihres vergemeinschaftenden Potenzials untersucht, Ästhetiken in Film, Literatur und Mode werden mit Blick auf Strategien der Provokation von Bewunderung analysiert und auf Bewunderung abzielende Praktiken der Selbstinszenierung am Beispiel von Autobiografien und Social-Media-Performances betrachtet. Mit Beiträgen von u.a. Adrian Daub, Philipp Ekardt, Michael Gamper, Julia Fawcett, Sighard Neckel und Anita Traninger.
Open Access
Wir leben in einer Kultur der spektakulären Effekte. Die technischen Möglichkeiten zur Gestaltung von Licht und Klang, Zeit, Raum und Materialitäten ermöglichen heute ein scheinbar unbegrenztes Potenzial zur Erzeugung illusionärer Welten und multisensueller Spektakel.
Im Zentrum des Bandes steht die Spurensuche nach jener wundersamen ästhetischen Figur, die heute vor allem als special effect aus dem Hollywood-Kino bekannt ist. Eine Archäologie der Spezialeffekte erschöpft sich jedoch nicht in einer Vor- und Frühgeschichte des Kinos. Vielmehr geht es dem Band auch darum, den Begriff des Spezialeffekts für eine allgemeine Betrachtung von Effekten des Staunens in den Künsten zu erweitern und damit für interdisziplinäre Fragestellungen anschlussfähig zu machen.