Search Results

You are looking at 1 - 10 of 14 items for

  • Author or Editor: Astrid Deuber-Mankowsky x
  • Search level: All x
Clear All
In: Körper des Denkens
In: Mediale Anthropologie
In: Medienanthropologische Szenen
In: "Es ist, als ob"
In: Figurationen des Politischen 1 und 2
In: Erfüllte Körper
In: Zoologicon
In: Bildtheorien aus Frankreich
Neue Positionen der Medienphilosophie
Der Band diskutiert die Materialabhängigkeit und Rolle der diversen Verkörperungen des Denkens, wie sie sich in technischen, diskursiven, ästhetischen und kulturtechnischen Ausprägungen aufzeigen lassen.
Dass Denken keine rein immaterielle Eigenschaft ist, ist in der Phänomenologie, der Ästhetik, der Politischen Theorie und in den Medienwissenschaften unabhängig voneinander konstatiert worden. Dieser Band führt die Theoriefelder zusammen und setzt mit dem Fokus auf eine medienphilosophische Sichtweise neue Akzente, die quer zur Unterscheidung von Philosophie und Medienwissenschaften stehen. Mit Beiträgen von: Marie-Luise Angerer, Friedrich Balke, Astrid Deuber-Mankowsky, Lorenz Engell, Elena Esposito, Manfred Faßler, Frank Hartmann, Dieter Mersch, Maria Muhle, Gunnar Schmidt, Leander Scholz, Eva Schürmann, Philipp Stoellger, Anna Tuschling, Elisabeth von Samsonow, Christiane Voss.
Inszenierungen von Schwangerschaft
Zwischen der Einführung der Antibabypille in den 1960er Jahren und der aktuellen Diskussion um Social Freezing, Drei-Eltern-Kinder und Leihmutterschaft verschiebt sich die Wahrnehmung der Schwangerschaft: Individuelle Lebensentwürfe und gesellschaftliche Debatten rund um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf bestimmen den Diskurs über sie ebenso wie medizinethische und biopolitische Überlegungen. Viele Menschen wünschen sich heute einen vermeintlich ganz ihren individuellen Lebensbedingungen angepassten Umgang mit der Kinderfrage und sind sich dabei gleichzeitig der Performativität ihres Körpers in seinen reproduktiven Eigenschaften sehr bewusst: Oft werden die eigene Fruchtbarkeit und ihr Produkt zum lebensgeschichtlichen Projekt stilisiert, dessen dokumentarische und selbstinszenatorische Aspekte ein menschheitsgeschichtlich allgemeines Phänomen radikal individualisieren und damit neu zu legitimieren suchen. Der schwangere Körper erweist sich als Kreuzungspunkt gesellschaftlicher Diskurse rund um Fragen der Lebensplanung, der Sterblichkeit und der Subjektbildung, aber auch der Ökonomisierung des Privaten und der Veröffentlichung des Geheimen.