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Author: Axel Müller

Abstract

This article deals with the writing of military technology using the example of the development of gunpowder technology, and in particular the Firework Book (Feuerwerkbuch, c. 1440). In the early 15th century, a corpus of technical recipes and instructions, written in Early New High German, which occupies a special position in the development of this type of writing. The Firework Book is both a collection of recipes that are comprehensive and comprehensible, as well as insightful guidance for master gunners. The article discusses the content of the Firework Book, the plausibility of the recipes and their transmission, and provides insights on possible authors and users of the Fireworks Book as well as a broader discussion about how the Firework Book was both innovative and at the same time a continuation of an already established tradition.

In: Imitationen
Perspektiven einer Wissenschaft vom Bild
Bilder - Photographien, Gemälde, Filme, Zeichnungen, Piktogramme sowie computergenerierte Bilder aller Art - sind aus den Wissenschaften ebenso wie aus der Lebenswelt des 21. Jahrhunderts nicht mehr wegzudenken. Eine traditionelle akademische Disziplin wie die Kunstgeschichte, die sich auf eine historische Betrachtung von Kunstbildern der Hochkultur spezialisiert hat, scheint einer solchen Mannigfaltigkeit von Bildern heute alleine nicht mehr wissenschaftlich Herr zu werden. Deshalb wird gegenwärtig vielerorts die Forderung nach einer allgemeinen, interdisziplinär ausgerichteten Wissenschaft vom Bild laut, die der 'Allgemeinen Sprachwissenschaft' an die Seite zu treten hätte. Sie soll das schillernde Phänomen 'Bild', durchaus nicht nur historisch, in seiner ganzen Vielfältigkeit untersuchen: psychologisch, soziologisch, in jeder erdenklichen Hinsicht.
Der traditionell behauptete Gattungsunterschied von wahrheitsorientierter philosophischer Prosa und fi ktionaler Literatur stellt sich nicht zuletzt dann als problematisch heraus, wenn Formen des Denkens und Erkennens aus der Betrachtung herausfallen, die sich keinem der beiden Modelle zuordnen lassen.
Das Konzept der »Literarischen Denkformen« soll dazu dienen, philosophische und literarische Modi des Erkennens gleichermaßen einzufangen. Die Leitfragen der vorliegenden Analysen sind somit, ob und auf welche Weise philosophische Texte auf »dichterische« Mittel angewiesen sind und inwiefern Literatur in Philosophie umschlägt, wenn man sich denkend in sie versenkt.
Das Haus und seine Vorstellung in den Künsten und Wissenschaften
Ziel von In Da House ist es, die (fast) untergegangene Wissenschaft vom Haus als feste Kategorie der Kulturwissenschaften zurückzugewinnen, wo ansonsten alle Zeichen auf Transit, Fluidizität und Mobilisierung stehen.
Der Band möchte die Kenntnisse über den metaphorischen Apparat ›Haus‹ vervollständigen, indem das Haus als historisches Paradigma des sozialen Austauschs und der Grenzziehung, als allgegenwärtiger Spielort in Literatur, Film, Videoclip, Oper oder Computerspiel in den Blick genommen wird. Medien- und Filmwissenschaftler, Kulturhistoriker und Religionswissenschaftler, Philosophen und Philologen entwerfen eine Soziologie des Hauses im Imaginären.
Systematische Zugänge zu einem kulturellen Prinzip des Mittelalters
Imitation und Mimesis sind epochenübergreifende Kulturphänomene. Doch wie erkennt, analysiert oder bewertet man das Imitieren im Mittelalter? Der Band präsentiert unterschiedliche fachdisziplinäre Methoden und Ansätze und erläutert diese an einschlägigen Beispielen. Imitieren kann für das Mittelalter als bislang unterschätzte, höchst komplexe Kulturtechnik angesehen werden, deren Potential nicht nur darin lag, Traditionen zu konservieren, sondern durchaus Innovationen hervorzubringen.
Gesammelte Schriften
Series:  Photogramme
Gottfried Jägers Arbeiten und Schriften markieren eine der wichtigsten und nachhaltigsten Neubestimmungen der Fotografie der letzten fünfzig Jahre. Konsequent verwandelte er bereits existierende Formen der Abstraktion in eine radikale Befragung des medialen Charakters der Fotografie und führte diese zur konkreten und zur generativen Fotografie.
Die Fotografie wird zu ihrem eigenen Gegenstand, die von ihr erzeugten Bilder sind Erkundungen ihrer eigenen Grenzen und Möglichkeiten: Sie wird Fotografie der Fotografie. Jäger ergänzte seine Arbeiten dabei durchweg um ebenso scharfsinnige und materialreiche wie programmatische Texte. 2014 wurde Gottfried Jäger mit dem renommierten Kulturpreis der Deutschen Gesellschaft für Photographie ausgezeichnet. Seine Schriften zur Fotografie erscheinen nun in ihrer ganzen Breite zusammen mit zahlreichen Dokumenten aus der Werkstatt.