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In: Non-Person
Digitalität und Kino
Untergangsszenarien sind publikumswirksam, Ankündigungen revolutionärer Umbrüche nicht minder, und beide prägen den Diskurs um die Zukunft des digitalen Kinos. Der achte Band zur Mediengeschichte des Films bietet zu diesem Thema mehr als globale Aufstiegs- oder Verfallsprognosen.

Im Mittelpunkt stehen die technischen, ästhetischen und anthropologischen Aspekte in den aktuellen Strategien der Digitalisierung. Die Effekte dieser Digitalisierung werden anhand von Fallbeispielen genau bestimmt. Außerdem werden die Perspektiven der Digitalisierung von Film-Erbe, Film-Präsentation und Film-Analyse beleuchtet.

Mit Beiträgen von Jan Distelmeyer, Martin Doll, Jens Eder, Barbara Flückiger, Franziska Heller, Heinz Hiebler, Klaus Kohlmann, Markus Kuhn, Rüdiger Maulko, Frank Schätzlein und Jan Noel Thon.
Grenzen des Humanen in Literatur, Kultur und Medien
Mit dem Begriff der Non-Person nimmt der Band rechtliche, medizinische, politische und gesellschaftliche Inklusions- wie Exklusionsverfahren in den Blick, die über das Mensch-Sein, den Personenstatus und seine Grenzen bestimmen. Der Band versucht den Begriff der Person vor dem Hintergrund seiner breiten interdisziplinären Semantik zu definieren und nimmt spezifisch ästhetische Figurationen von Non-Persons in den Blick. Medial vermittelte wie literarisch imaginierte Non-Persons lassen sich etwa dort untersuchen, wo sie als Grenzgänger geltende Binäroppositionen sichtbar machen und deren identitätsstabilisierendes wie -destabilisierendes Potenzial kritisch befragen. Besondere Brisanz erfährt der Begriff durch weltweite Flucht- und Migrationsbewegungen, die nicht erst im 21. Jahrhundert die Frage nach der menschenrechtlichen Situation Flüchtender, Staatenloser und Asylsuchender dringlich werden lassen.