In: Taking Offense
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Historische und zeitgenössische Bildpraxen in globalen Kulturen
Series:  dynamis
In einer von Bildern vermittelten globalen Kultur werden Bilder mit politischen und religiösen Inhalten benutzt, um Handlungen auszulösen. Bilder fungieren als Kulturagenten des Politischen und des Religiösen mit weitreichendem Interaktionsradius.
Bilder steuern zentral die Wahrnehmung von Kulturen. Begreift man Kultur als gesellschaftspraktische Lebensform, dann lassen sich Bildkulturen als Gesamtheit der bildlichen Repräsentationen und Bildpraktiken bestimmen, durch die eine Kultur ihre Wirklichkeit konstruiert und behauptet. Die Frage nach Bildkultur(en) wäre eine Frage nach dem ‘Imagineering’, dem mentalen und physischen Erzeugen von Bildern, nach Bildtechniken und Bildpraktiken, nach anthropologischen und kulturellen Verortungen von Bildern im Spannungsfeld zwischen ,ImaginNation‘ und Migration. Die Beiträge des Bandes eröffnen eine ,Bildpraxeologie‘ des Politischen und erweitern damit den Horizont der Kulturwissenschaften um geopolitische Aspekte der Bildverwendung.
Religion, Art, and Visual Culture in Plural Configurations
Series:  dynamis
What makes an image offensive? — This question is addressed in this volume. It explores tensions and debates about offensive images and performative practices in various settings in and beyond Europe.
Its basic premise is that a deeper understanding of what is at stake in these tensions and debates calls for a multidisciplinary conversation. The authors focus on images that appear to trigger strongly negative reactions; images that are perceived as insulting or offensive; those subject to taboos and restrictions; or those that are condemned as blasphemous. In light of recurrent acts of violence leveled against images and symbols in the contemporary, globally entangled world, addressing instances of “icono-clash” (Bruno Latour) from a new post-secular, global perspective has become a matter of urgency.