in JETZT UND DANN
in Form und Wirkung
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Wer in der Moderne von Abenteuern erzählt, setzt sich dem Verdacht der Trivialität aus. Doch ein stillschweigender Verzicht aufs Abenteuer fällt auch kanonischen Autoren der Moderne schwer.
Der Sammelband nimmt diese Beobachtung zum Anlass einer Spurensuche. Er geht dem Verbleib des Abenteuers in literarischen und theoretischen Texten der Moderne nach. Neben klassischen Abenteuerautoren, wie Karl May oder Rider Haggard, stehen Texte von Goethe, Virginia Woolf, Marcel Proust u.a. im Fokus, welche das Abenteuer in einem Spannungsfeld von Integration und Zurückweisung situieren. Darüber hinaus widmet sich der Band der Bedeutung des Abenteuers im kolonialen Diskurs, in der Psychoanalyse und im Russischen Formalismus.
Phänomenologische und empirische Kunstwissenschaft in der Sowjetunion der 1920er Jahre
Neben der bekannten formalistischen Verfremdungsästhetik entwickelt sich in der Sowjetunion der 1920er Jahre eine phänomenologische Formphilosophie im engen institutionellen Verbund mit empirischen Ansätzen. Intermedialität und Interdisziplinarität standen in der »Staatlichen Akademie für Kunstwissenschaften« (»Gosudarstvennaja Akademija Chudožestvennych Nauk«) sowie im Leningrader »Staatsinstitut für Kunstgeschichte« (»Gosudarstvennyj institut istorii iskusstv«) auf der Tagesordnung. Der Band stellt dem deutschsprachigen Publikum das Spektrum dieser Ansätze erstmals im Überblick vor.
Zeiterfahrung in Film, Literatur und Philosophie
Das Buch begibt sich auf die Suche nach den Zeiterfahrungen, wie wir sie an und in den Künsten, der Literatur, in der Philosophie und den Medien machen.
Die Präsenz von Vergangenheit in Gegenwart und Zukunft sowie die Unumkehrbarkeit kausaler Verhältnisse auf der zeitlichen Achse legen bloß, wie sehr die Erfahrung von Zeit bereits begrifflich durchdrungen ist. Gerade weil wir wissen, dass unsere Lebenszeit nicht wiederholbar ist, faszinieren uns Déjà-vus und all jene traumartigen Raum-Zeit-Verdichtungen, mit denen die Kunst arbeitet. Manche Zeit ist zählbar und gibt uns so etwas wie ein Datum; andere Zeitformen sind nur qualitativ erlebbar und paradoxal im Ausdruck. Im Traum funktioniert die Vermischung von Zeit und Raum mühelos und die Kunst spielt in Mythen, Filmen und Literatur genau mit dieser Unschärfe.