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In: Stimmung
In: Hirngespinste
In: "Interesse für bedingtes Wissen"
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Wechselbeziehungen zwischen den Wissenskulturen
Series:  Trajekte
"Interesse für bedingtes Wissen": So hat Friedrich Schlegel einmal die Philologie definiert. Die Bei-träge des Bandes greifen diese weitreichende Formel auf, um mit philologischen, kultur- und geschichtswissenschaftlichen Methoden die Wechselbezie-hungen zwischen Natur- und Geisteswissenschaften sowie zwischen den Wissenschaften und den Künsten zu untersuchen. Dabei richtet sich das Augen-merk besonders auf die Analyse der Trennungsgeschichte zwi-schen Natur- und Geisteswissen-schaften. Was sich heute unter dem Stichwort der 'zwei Kulturen' präsentiert, wird üblicherweise als Resultat eines historischen Prozesses der immer stärkeren Spezialisierung und Ausdifferen-zierung des Wissens aufgefasst. Demgegenüber erkunden die Beiträge des Bandes diese Tren-nungsgeschichte zum einen un-ter dem Aspekt ihrer historischen Verfertigung, zum anderen als Versuch, sie zu unterlaufen oder zu überwinden.
Denkprozesse zwischen Störung, Genialität und Fiktionalität in Künsten und Wissenschaften
Vor dem Hintergrund der zeitgenössischen Erforschung des Gehirns wendet sich der Band den unfassbaren sowie rätselhaften Vorgängen des Denkens zu. Die Autoren interessiert, was man über diese unkalkulierbaren Tätigkeiten des Gehirns weiß und inwiefern diese wiederum selbst in ihrer Unerklärbarkeit ein Wissen erzeugen, insbesondere auch ästhetisches Wissen, das im Laufe der Kultur- und Wissensgeschichte ganz unterschiedliche Deutungen und Konjunkturen je nach Disziplin erfahren hat. In dem Buch kommen daher Künstler und Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen zu Wort.
Zur Wiederkehr einer ästhetischen Kategorie
Die Beiträge des Bandes, unter anderen von Hans Ulrich Gumbrecht, David E. Wellbery und Hermann Schmitz, analysieren die historische Semantik der Stimmung im ästhetischen Diskurs, ihre Ideengeschichte und exemplarische Ausprägungen in Literatur, Musik und Kunst.
Das Thema ›Stimmung‹ hat Konjunktur im Rahmen der Geisteswissenschaften und der Emotionsforschung. ›Stimmung‹ meint zumeist eine diffuse Gefühlslage, in der sich ein Subjekt mit der Außenwelt oder anderen Subjekten verbindet und diesen Zustand als Erweiterung des Selbst erfährt. Als ästhetische Kategorie wird der Begriff um 1800 eingeführt und behauptet sich bis Anfang des 20. Jahrhunderts. Er unterläuft die übliche Unterscheidung von Subjekt und Objekt und zieht gerade daraus sein Potential.