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Das scheidende Erscheinen des Gedichts
Das Motiv der Unschuld und die Grenzen des fiktionalen Textes
Die Studie befasst sich mit der Darlegung und Interpretation eines Sachverhalts, der an einer Reihe von Erzähltexten unterschiedlicher, aber für die Herausbildung eines modernen Erzählstils gleichermassen wichtiger Autoren – Franz Kafka, Herman Melville, Maurice Blanchot und Henry James – herausgestellt wird. Es handelt sich um die Tatsache, dass in all diesen Texten das in unterschiedlichen inhaltlichen Gestalten repräsentierte Motiv der Unschuld den Anlass und zugleich die kritische Grenze der fiktionalen Darstellung bildet. Indem sie Unschuld darstellen wollen, stossen die Texte auf die Begrenzheit ihres darstellenden Vermögens; indem sie von Unschuld zu sprechen suchen, wird ihnen ihr eigenes Sprechen zum Problem. Das Motiv, das zu den traditionsreichsten der Literatur des christlichen Abendlandes gehört, wird, indem es das sprachreflexive Potential der Texte freisetzt, zum Gradmesser ihrer Modernität.
In: Transaktualität
In: Monadologie des Gedichts
In: Monadologie des Gedichts
In: Monadologie des Gedichts
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