in "Schreiben heißt: sich selber lesen"
in Portable Media
in Oberleutnant Robert Musil als Redakteur der Tiroler Soldaten-Zeitung
Medien in der digitalen Kultur
Reihe: Forum
Längst ist der Computer keine Rechen- oder Schreibmaschine mehr, sondern ein Mehrzweck-Medium, das zunehmend mehr Funktionen integriert. Schon jetzt fungiert ein Computer als Telefon, Fax, Fernsehgerät, Kamera, persönlicher Assistent, Einheit zur Videokonferenz oder Spielzeug. Eingebunden in das Internet dient er als Nachschlagewerk und Wissensquelle. Der Band geht in zwölf Texten den Spuren der digitalen Evolution nach. Sie beschäftigen sich in historischen Analysen mit den Veränderungen, die die Medien durch die Digitalisierung erfahren, prognostizieren zukünftige Entwicklungen und geben theoretische Ausblicke.
Schreibszenen in Bewegung zwischen Peripatetik und Mobiltelefon
In kultur- und medienwissenschaftlicher Orientierung fragt der Band nach einer Genealogie des mobilen, multifunktionalen Telefons, indem die Mobilisierung einzelner Aufzeichnungsmedien, wie Notizbuch, Fotoapparat, Filmkamera oder Tonbandgerät in den Blick genommen werden. Das Mobiltelefon entwickelt sich zu einem verschiedene Einzelmedien verschmelzende Hybridmedium bzw. vernetzten Kleincomputer, der eine Vielzahl wählbarer Funktionen in sich vereint und für unterwegs bereitstellt.