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  • Author or Editor: Daniela Hammer-Tugendhat x
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In: Perspektive – Die Spaltung der Standpunkte
In: Das Diktat
In: Was aus dem Bild fällt
Zur Perspektive in Philosophie, Kunst und Recht
›Perspektivismus‹ ist ein fester Begriff der Philosophiegeschichte und reflektiert die Standortgebundenheit von Wahrnehmung und Erkenntnis. Nietzsche, der im Zentrum der gegenwärtigen Debatten um die Spaltung der Standorte in Perspektiven steht, warnte davor, daraus relativistische Schlüsse zu ziehen, wie das viele seiner Anhänger taten. Der Kunsthistoriker Panofksy erläuterte, wie die Perspektive zu einer symbolischen Form der Weltdeutung wurde. Wie aber werden Perspektiven konstruiert, dezentriert und als Perspektiven sichtbar gemacht und in ihren Konsequenzen bewertet? Vor allem in den perspektivischen Verfahren der künstlerischen Darstellung von Bild- und Erzählräumen wird diese Frage virulent. Diese Fragen beantworten die Beiträge des Bandes aus Philosophie, Film- und Kunstgeschichte, Literatur und Rechtstheorie.
Phono-graphische Verfahren der Aufschreibung
Der Band thematisiert das ›Diktat‹ als literarische Produktion mit Blick auf ihre poetologische, medien- und kulturhistorische Bedeutung. Im Fokus steht die Beobachtung phono-graphischer Diktat-Szenen und kulturtechnischer Praktiken.
Diese werden als Prozesszusammenhang untersucht, in dem die Stimme als körperliches, auktoriales Ausdrucksmedium sowie als Medium auditiver Selbstgewahrwerdung verwoben ist mit Elementen eines medialen Dispositivs, in dem sich literale und akustische Aufzeichnungstechnologien konstitutiv verschränken. Thematisiert wird das Spannungsverhältnis von diktierender Verlautbarung, medialer Speicherung und poetischer Weiterschreibung. Inwiefern bringt die Einbeziehung akustischer Aufzeichnung und Reproduktion neue Formen poetologischer Selbstreflexion sowie poetischer Produktion hervor?