in Poetica
in Poetica
in Was der Fall ist
in "Schreiben heißt: sich selber lesen"
Zu einer Poetologie des Schreibens in Walter Benjamins Kindheitserinnerungen (1932-1939)
Walter Benjamins Kindheitserinnerungen aus den Jahren 1932-1939 – neu gelesen und dokumentiert. Giuriato fragt nach dem Zusammenhang von Walter Benjamins charakteristischer Verkleinerungstechnik des Schreibens und seinem ab Mitte der 1920er Jahre einsetzenden Interesse fürs 'Kleine'. In den Katastrophen des Ersten Weltkrieges sah Benjamin eine neue, 'barbarische' und 'entmenschte' Seite der Kindheit, die er als ein ebenso destruktives wie produktives Prinzip in der Literatur der Moderne geltend machte. Benjamins Schreiben stellt im Kern die Frage danach, wie Infantilität im Zeitalter eines vorbildlosen Kindheitsverlustes zur Darstellung kommen kann. Auf der Grundlage einer neu dokumentierten Überlieferungslage bietet das Buch neue Lektüren von Benjamins Schreibszenen, die vom 'Kleinen ins Kleinste' (Benjamin) gehen.
Ästhetik – Genealogien – Gegenwartskultur
HerausgeberInnen: Eckhard Schumacher und Davide Giuriato
»Drastik« – mit diesem Stichwort ist auf dem Feld ästhetischer Theoriebildung zuletzt ein Begriff ins Spiel gebracht worden, der im Blick auf seine dominante Rolle in der Gegenwartskultur zu widersprüchlichen Positionen Anlass gegeben hat. Mit Beiträgen zur Literatur sowie zu Politik, Bildender Kunst, Theater, Film und Popkultur wird eine Ästhetik des Drastischen vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart in den Blick genommen.
Einerseits wird Drastik als Modus der Darstellung begriffen, der regelmäßig die Frage nach den Grenzen der Kunst aufwirft. Andererseits werden mit dem Drastischen weder eine bestimmte Epoche noch bestimmte Gegenstände, sondern genuin sprachliche Erfahrungen adressiert. Im Anschluss an eine Debatte über das Drastische, die noch nicht über tentative Ansätze hinausgekommen ist, führt der Sammelband vor Augen, dass eine Ästhetik des Drastischen nur auf der Grundlage eines systematisch präziser umrissenen, historisch aber weiter ausgreifenden Begriffs zu erschließen ist.
in "Schreiben heißt: sich selber lesen"
in "Schreiben heißt: sich selber lesen"
in "Schreiben heißt: sich selber lesen"
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