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In: Hölderlin-Jahrbuch
In: Sprache und Literatur
In: Poetologien des Posturalen
In: Der Dichter und sein Schatten
In: Das lyrische Bild
In: Textual Understanding and Historical Experience
Zur Kunst der Moderne und der Gegenwart
Die hier versammelten Aufsätze der Kunsthistorikerin Anne Hoormann (1956–2003) spüren den Ausdrucksmöglichkeiten der Kunst in der Moderne und der Gegenwart nach. Sie setzen dabei an der elementaren Frage nach dem 'Womit' der Kunst an: Mit welchen Materialien und in welchen Medien arbeitet die Kunst; mit welchen Mitteln will sie ihre Wirkungen erzielen? Dabei werden das Schwerste (Erde und Stein) und das Leichteste (das Licht) im Hinblick auf ihre Bedeutung für die Kunst untersucht. Die Studien konzentrieren sich auf die deutsche und die US-amerikanische Landschaftskunst, Kunst im öffentlichen Raum und Kunst am Bau. Besonderes Augenmerk legt die Autorin auf die Übergänge von Medium und Material, so auf das Glas als lichtdurchlässige Materie und auf die Faktur von Malerei, Fotografie, Film und Video. Auch die Frage nach dem Künstler und seinem Agieren im Rahmen der Institution Kunst erscheint unter dieser Perspektive in einem neuen Licht: Der moderne Künstler und besonders die heutige Künstlerin machen sich, wie Anne Hoormann zeigt, selbst zum Medium und Material, indem sie ihre Körperlichkeit im Kunstwerk thematisieren.
Series:  Eikones
Ist die Lyrik in besonderer Weise bildlich verfasst? Haben die sprachlichen Bilder in den Gedichten eine eigenständige Charakteristik? Die alte Frage nach der lyrischen Bildlichkeit erhält im Rahmen einer bildkritischen Literaturwissenschaft eine neue Deutung. Es erweist sich, dass die Gedichte ihre Bilder sowohl erzeugen als auch dekonstruieren: Die ikonische Poiesis wird durch die autoreflexive Poetik der Gedichte immer auch unterwandert und textuellen Verfahren konfrontiert. Mit Beiträgen von Dieter Burdorf, Winfried Eckel, Nina Herres, Zoltán Kulcsár-Szabó, Csongor Lörincz, Sandra Richter, Armin Schäfer, Sabine Schneider, Ralf Simon, Uwe C. Steiner, Victor I. Stoichita, Susanne Strätling und William Waters.
On Peter Szondi
Series:  Makom, Volume: 11
Der Band untersucht den Zusammenhang von Geschichtserfahrung und philologischer Erkenntnis im Werk des Literaturwissenschaftlers Peter Szondi (1929–1971).
Im März 2013 fand die erste Konferenz über Szondi in Israel statt. Dabei wurde auch an die 45-jährige Wiederkehr der Gastprofessur an der Hebräischen Universität erinnert, die Peter Szondi im Frühjahrssemester 1968 antrat. Der in englischer Sprache verfasste Band ruft Werk und Wirken des im Budapest der Zwischenkriegszeit geborenen Wissenschaftlers in Erinnerung und versucht damit auch die zukünftige Beschäftigung mit seinen philologischen Positionen zu fördern.
Emphatische Intertextualität in der modernen Lyrik
Einfluss-Lust statt Einfluss-Angst: Der Band untersucht das Phänomen emphatischer Intertextualität als ästhetische Antwort und Gegenmodell zum allgegenwärtigen Originalitätsparadigma in der modernen Lyrik. Entgegen der starken These von der »Einfluss-Angst« (Bloom) und dem poststrukturalistischen Diktum einer subjektlosen und rein in der »Struktur des Geschriebenen selbst« (Derrida) enthaltenen Intertextualität beziehen sich viele Gedichte des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart programmatisch und poetologisch motiviert auf individuelle literarische Vorbilder. Lyrische Fallstudien (u.a. zu Hugo von Hofmannsthal, Robert Walser, Bertolt Brecht, Franz Josef Czernin oder Marie-Thérèse Kerschbaumer) renommierter Literaturwissenschaftler erkunden ebenso wie Dichtergespräche mit zeitgenössischen Autoren unterschiedliche poetische Formen und Implikationen einer solchen emphatischen Intertextualität und beleuchten ihr Verhältnis zur Forderung nach Originalität, die sich in der Moderne als ästhetisches Dogma herausgebildet hat. Close readings fördern Poetiken zu Tage, die sich der scheinbar scharfen Antithese von epigonaler Kontinuität oder innovativem Bruch mit der Tradition verweigern und gerade in dem zur Schau gestellten Bezug auf dichterische Vorbilder ihre poetische Sprengkraft enthüllen.