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In: Politik des Zeigens
In: Figur und Figuration
Medialität und Bildlichkeit
Author: Dieter Mersch
Grundlegung einer medien-philosophischen Theorie der Bildlichkeit.
Bild und Bildlichkeit bilden zentrale Themen derzeitiger philosophischer, kunstwissenschaftlicher, medientheoretischer und kulturwissenschaftlicher Debatten. Dennoch bleibt der Begriff des »Bildlichen«, verstanden als ein theoretisches Prinzip, das alle Formen der Sichtbarmachung und Veranschaulichung umfasst, merkwürdig unscharf und ungeklärt. Unter dem Titel »Ikonizität« legt der Autor eine umfassende medienphilosophische Analyse des Begriffs vor, der vor allem eine zentrale Leistung des Bildlichen - im Unterschied zur diskursiven Rede - in den Vordergrund stellt: das Zeigen. Ausgehend von einer »Logik des Zeigens« geht es um eine Revision des besonderen Erkenntnisstatus des Bildlichen jenseits von Sprache und Diskursivität - das Bild als Ort »nichtpropositionalen« Wissens, das seine eigene Weise der Argumentation und Reflexivität behauptet. Dazu behandelt der Autor nicht nur Kunstbilder, Installationen, visuelle Medienkunst, Film und Video, sondern auch technische Bilder sowie den Bildgebrauch in den Wissenschaften.
In: Kunst und Wissenschaft
In: Stimme und Schrift
In: Die Gegenstände unserer Kindheit
Author: Dieter Mersch

This essay is concerned with a reinterpretation of Theophrastus von Hohenheim’s (Paracelus) and Jakob Böhme’s ‚theory of signature‘ (Signaturenlehre). In contrast to common interpretations, it is considered from the angle of the opposition of symbollon and semeion. While the first category, symbollon, refers on an act of unification of divided parts that constitute one sign, the latter category, semeion, deals with conventional meaning. ‚Semiotic signs‘ always require interpretations, ‚symbolic signs‘ show meanings. The article argues that ‚showing‘ – in a mere Wittgensteinian sense in contrast to ‚saying‘ – turns out to be the key to understand the ‚theory of signature‘. From this perspective, the ‚theory of signature‘ could be a foundation of ‚phaenomenological semiotics‘. That means that it finds its starting-point in perception and aesthetics instead of denotation or signification. Its method is analogy. Thus, it can be compared with artistic work that gains various experiences through forms, materials, and figures (‚Gestalten‘), and not evidences by means of valid propositions about the world

In: Signatur und Phantastik in den schönen Künsten und in den Kulturwissenschaften der frühen Neuzeit
In: Entautomatisierung
In: Es gibt Kunstwerke - Wie sind sie möglich?
In: Körper des Denkens