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Festschrift für Hans-Dieter Bahr zum 65. Geburtstag
Editors: Oya Erdogan and Dietmar Koch
Dass 'aus den Gärten heraus' philosophiert wurde, das wissen wir seit der Akademeia, dem Lykeion, seit den Gärten Epikurs oder der Stoa, und seit den Feiern Hegels, Hölderlins und Schellings in Tübinger Gärten. Einem Rat von Lao Tse folgend hatte Hans-Dieter Bahr bereits in seiner Studienzeit einen vielbewunderten Garten an den Hängen Tübingens gestaltet, in welchem schon Philosophen wie Ernst Bloch und Walter Schulz verkehrten. Und in ihm entstanden seine Werke, die sich mit Technik und Terrorismus, Medien und Ästhetik, Animalität, Zeit und Tod, Gastlichkeit, Muße und Landschaft auseinandersetzen. Die Mitwirkenden an dieser Festschrift haben aus Anlaß seines 65. Geburtstags nun ihrerseits diesen 'Garten der Philosophie' erweitert und fortgeschrieben. Die Vielfalt der philosophischen und literarischen Essays, der Briefe, Gedichte und Bilder ordnet sich wie von selbst der Offenheit seines Denkens zu.
Komparatistische Perspektiven auf die frühe deutsche Nachkriegsliteratur
Im Zentrum des Buchs steht die Re-Internationalisierung der deutschen Literaturszene nach 1945 in Auseinandersetzung mit anderen europäischen Literaturen und der amerikanischen Literatur.
Themen sind u. a. der literarische Blick des europäischen Auslands auf die deutschen Nachkriegsverhältnis- se, der Vergleich der deutschen mit den deutschsprachigen Literaturen Österreichs und der Schweiz sowie filmische Verarbeitungen der deutschen Nachkriegszeit aus Deutschland und Italien. Behandelt werden literarische Werke von Oskar Maria Graf, Thomas Mann, Friedrich Dürrenmatt, Max Frisch, Paul Celan, Ilse Aichinger, Wolfgang Hildesheimer, Gottfried Benn, Hans Mayer, Günter Eich, Ingeborg Bachmann, Stig Dagerman, Karl Valentin und Jean-Paul Sartre.