in Was aus dem Bild fällt
in Blanchot und das Bild
in Was restlos übrigbleibt
in Was restlos übrigbleibt
in Was restlos übrigbleibt
in Was restlos übrigbleibt
in Was restlos übrigbleibt
in Was restlos übrigbleibt
Zu den Filmen der Marguerite Duras
Reihe: Film Denken
AutorIn: Edith Futscher
Die Filme Marguerite Duras’ sind eigentümlich verstörend – karg in der Bildsprache, mitunter beharrlich in der Artikulationsweise. Ihre ästhetischen Antworten auf soziale und politische Fragen des 20. Jahrhunderts sind heillos.
“Was restlos übrigbleibt” ist eine umfassende Werkmonografie, die dieser Verzahnung Rechnung trägt. In Kontakt mit Fragmenten von Maurice Blanchot wird in deskriptiven Analysen das dichte Geflecht an Filmen und literarischen Texten vorgestellt. Es wird hinsichtlich der Möglichkeiten diskutiert, mit Stille, Leere, Langsamkeit, mit dem Einsatz von Barrieren, Klüften oder Entfärbung von Dingen zu sprechen, die sich nicht zeigen oder zeigen lassen, die wir dennoch sehen können. Mit weitgehend neutralen Bildern, Bildern, die weder hervorstechen noch zuordenbar sein wollen, gelang es Duras, sowohl Übersehenes in den Blick zu rücken als auch extreme Erfahrung zu thematisieren.
Figuren des Details in Kunst und Literatur
Das Detail kann Nebensache und Überschuss, aber auch Fremd-körper, Schlüssel oder Signatur sein. Doch ehe es den Zugang zum Ku-nstwerk zu eröffnen oder zu stören vermag, muss es selbst auffällig werden und in die Betrachtung Eingang finden. Die in dem Band versammelten kunst- und literaturwissen-schaftlichen Beiträge bewegen sich daher aus verschiedenen Richtungen auf jene Schwelle zu, an der Haupt- und Nebensache, Sichtbares und Übersehenes, Bedeutsames und Be-deutungsloses einander nahe kommen, wo diese Verhältnis-bestimmungen aber auch ins Wanken geraten und sich verkehren können.