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In: Die Vernunft des Glaubens und der Glaube der Vernunft
In: Endangst und Erlösung 2
Philosophische und theologische Perspektiven
Das Problem der Freiheit und Unfreiheit des menschlichen Willens ist ein Labyrinth, in dem sich die menschliche Vernunft immer wieder verirrt hat und sich gegenwärtig angesichts der Befunde der Neurowissenschaften besonders herausgefordert sieht. Sich in diesem Irrgarten zu orientieren, ist das Ziel dieses Buches. Dabei geht es vornehmlich um vier Fragestellungen, zwei philosophische und zwei theologische: 1. Ist es ausschließlich im Rahmen des Indeterminismus sinnvoll, dem Menschen Freiheit zuzuschreiben? 2. Welche Art von Freiheit müsste der Mensch besitzen, damit er für sein Handeln verantwortlich wäre ? 3. Ist der Hinweis auf die Freiheit des menschlichen Willens geeignet, um das Böse und die Übel in der Welt in einer Weise zu erklären, die Gott von der Verantwortung entlastet? 4. Ist es vernünftig, zugleich anzunehmen, der Mensch besitze einen freien Willen und seine Verwandlung ins Gute sei allein das Werk der göttlichen Gnade? Wird die menschliche Willensfreiheit in dem Maße verkleinert, wie die Gnade Gottes vergrößert wird?
Rechtfertigung, Vergeltung, Vergebung, Erlösung
Erlösung ist das Ziel der Religionen. In der Erlösung kommen die Phänomene Rechtfertigung, Vergeltung und Vergebung zu ihrer Vollendung. Die Deutungen der Religionen und der Philosophie beziehen sich auf den Zusammenhang von Lebensführung und Erlösung oder Nicht-Erlösung als Vergeltung oder Retribution für die Lebensführung des Menschen. Das Buch gibt Aufklärung über Theorien der Rechtfertigung, Vergeltung, Vergebung und Erlösung in der Philosophie und den Humanwissenschaften sowie in Christentum, Islam und Hinduismus. Das Buch setzt die Debatte von 'Endangst und Erlösung 1' fort.