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In: Realitätskonzepte in der Moderne
In: Körper des Denkens
In: Theorietheorie
In: Bonds
In: Geldkulturen
In: Prophetie und Prognostik
Medienhistorische Forschung ist heute ein Kernstück dessen, was die Geisteswissenschaften einmal waren. Längst zeigen auch die geschichts-, literatur- und kunstwissenschaftlichen Disziplinen eine Tendenz, ihre Gegenstände medienhistorisch zu reflektieren, das heißt, ihre medialen Bedingungen und deren historische Dimension mit zu beobachten. Dies setzt ein umfassendes Medienverständnis voraus. Dem Archiv für Mediengeschichte geht es deshalb um die Geschichte des Medialen, wie es sich jeweils in besonderen Gegenständen und Zusammenhängen auskristallisiert und zur Sprache bringt oder zur Sprache gebracht werden kann. Jede Ausgabe hat einen Themenschwerpunkt, wobei mediengeschichtliche Epochen und Spezialthemen abwechseln mit Heften, die methodologischen Fragestellungen gewidmet sind. Einzelfallstudien wird dabei ebenso viel Raum gegeben wie Materialdarstellungen und konzeptionellen Überlegungen.
Neue Positionen der Medienphilosophie
Der Band diskutiert die Materialabhängigkeit und Rolle der diversen Verkörperungen des Denkens, wie sie sich in technischen, diskursiven, ästhetischen und kulturtechnischen Ausprägungen aufzeigen lassen.
Dass Denken keine rein immaterielle Eigenschaft ist, ist in der Phänomenologie, der Ästhetik, der Politischen Theorie und in den Medienwissenschaften unabhängig voneinander konstatiert worden. Dieser Band führt die Theoriefelder zusammen und setzt mit dem Fokus auf eine medienphilosophische Sichtweise neue Akzente, die quer zur Unterscheidung von Philosophie und Medienwissenschaften stehen. Mit Beiträgen von: Marie-Luise Angerer, Friedrich Balke, Astrid Deuber-Mankowsky, Lorenz Engell, Elena Esposito, Manfred Faßler, Frank Hartmann, Dieter Mersch, Maria Muhle, Gunnar Schmidt, Leander Scholz, Eva Schürmann, Philipp Stoellger, Anna Tuschling, Elisabeth von Samsonow, Christiane Voss.
Beiträge zu Literatur, Kunst, Philosophie und Wissenschaft
Seit der Erfindung der Realität im 17./18. Jahrhundert sind Realitätskonzepte in Wissenschaft, Philosophie, Kunst und Literatur konstitutiv für die Moderne. Wie sie zu denken sind, diskutiert dieser innovative und interdisziplinär angelegte Band.
Ziel des Sammelbandes ist es, die Relationen zwischen theoretischen Realitätsmodellen, ästhetischen Programmen und künstlerischen Werken aufzuzeigen und deren historische und systematische Zusammenhänge zu untersuchen. Er diskutiert eindringlich Realitätskonzepte von der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts bis heute.
Mit Texten von Kurt Röttgers, Elena Esposito, Elisabeth Fritz, Doris Pichler, Helmut Lethen, Bernd Stiegler, Wolfgang Klein, Jochen Mecke, Doris Pany, Michael Wetzel, Ramón Reichert, Birgit Wagner, Nils Kasper, Alexandra Strohmaier, Susanne Knaller und Harro Müller.
Neuzeitliche ›Sorgekulturen‹ definieren Ihren Handlungshorizont anhand wirklicher Bedrohungen, eingebildeter Gefahren, berechenbarer Risiken oder phantasmatischer Heimsuchungen und begründen darin technologische Macht. Diese bebildert und bewältigt innere wie äußere ›Feinde‹, Katastrophen und Horrorszenarien und induziert damit präventive Praktiken. Das Heft enthält konkrete Falldarstellungen, Film- und Fernsehanalysen, diskurshistorische Beschreibungen sowie übergreifende Genealogien von Präventions- und Bedrohungskonzepten.