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in Kunst - Religion - Politik
in Zwischen Philosophie und Kunstgeschichte
in Erkennen und Handeln
Hegels Grundlinien der Philosophie des Rechts und die Grundlegung der praktischen Philosophie
Elisabeth Weisser-Lohmann rekonstruiert die Hegelsche Rechtsphilosophie als die Grundlegung einer praktischen Philosophie, der es nicht nur um ein Wiedergewinnen der ursprünglichen thematische Breite (Ethik, Ökonomie und Politik) geht, sondern die darüber hinaus eine Legitimation verbindlicher Handlungsregeln und -typen anstrebt. Mit seiner 'Idee des Rechts' will Hegel über das neuzeitliche Anliegen hinausgehend die Wirklichkeit dieser Normen in exemplarischen institutionalisierten Handlungstypen veranschaulichen und dadurch das thematische Feld der praktischen Philosophie in seiner ursprünglichen Breite wiedergewinnen.
in Kunst - Religion - Politik
in Kunst - Religion - Politik
Philosophische Perspektiven auf praktische Probleme. "Festschrift für Otto Pöggeler zum 70. Geburtstag"
Festschrift für Otto Pöggeler zum 80. Geburtstag
Hegels philosophisches Anliegen, durch 'Philosophie leben [zu] lernen,' führt in der gegenwärtigen Diskussion zur Frage nach Möglichkeiten menschlicher Existenz und lebensformrelevanter Orientierung. Die Beiträge des Bandes veranschaulichen unterschiedliche Aspekte dieser Wirkung der Philosophie – einmal in Auseinandersetzung mit der praktischen Relevanz der Philosophie des deutschen Idealismus und der Hermeneutik, dann im Sinne einer auf dieser Basis aktualisierten 'Arbeit am Begriff'. Sowohl die Auseinandersetzung mit Grenzfragen menschlichen Daseins und mit der Religion als auch die Reflexionen zur Kunst eröffnen 'Wege zur Wahrheit' im Sinne anschaulicher und zugleich reflexiv vermittelter Vorschläge.
Die Auseinandersetzung um das Verhältnis der drei Kultursphären Kunst, Religion und Politik ist von zentraler Bedeutung für die Philosophie der Gegenwart. Diese Fragestellung resultiert nicht nur aus der Etablierung dieser Sphären als Einzelwissenschaften und dem damit verbundenen Autonomieanspruch, sondern basiert maßgeblich auf dem gesellschaftspolitischen Wandel und der damit notwendig werdenden kritischen Prüfung tradierter Hierarchien und Orientierungssysteme. Im Rekurs auf Hegel und die Konzeptionen des deutschen Idealismus diskutieren die Beiträge von Kunst – Religion – Politik exemplarische Versuche einer Bestimmung der Moderne am Leitfaden ästhetischer, religiöser und politischer Reflexion – nicht ohne dabei nach dem Ertrag für die Gegenwart zu fragen.
Von privater Kunstbegeisterung zur kulturellen Akzeptation der Kunst
Die Entdeckung der 'Kunst als Kulturgut' hat ihren geschichtlichen Ursprung in der politischen Neuordnung Europas zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Nach dem Ende des ›Heiligen Römischen Reiches‹ wird im Zuge der Ablösung des Absolutismus Kunst als kulturelles Gut wahrgenommen. Die Künste sind nicht länger vorrangig Gegenstand des Kultus bzw. Mittel fürstlicher Machtdemonstration; Kunst wird vielmehr zu einem Medium der politischen Neugestaltung. Der erste Band dokumentiert an einer privaten Kunstsammlung, der Sammlung der Brüder Boisserée den Weg der Kunst aus der Vergessenheit und Missachtung im kulturellen Lebensraum zur gesellschaftlichen Anerkennung.