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Medizinische, rechtswissenschaftliche und philosophische Aspekte. 2. Auflage
Nach der gesetzlichen Regulierung der aktiven Sterbehilfe in den Niederlanden und in Belgien mehren sich auch in Deutschland die Stimmen, die eine Legalisierung der aktiven Sterbehilfe fordern.
Es ist daher ein Gebot der Stunde, die komplexe Problematik der Sterbehilfe zu erläutern und eine sachliche Diskussion über die moralischen Probleme der Sterbehilfe jenseits von Emotionen und Ideologien zu ermöglichen.
In dieser zweiten, völlig überarbeiteten Auflage des Bandes zur aktiven und passiven Sterbehilfe wird abschließend auch die interdisziplinäre Diskussion um den ärztlich assistierten Suizid dokumentiert.
Statuen und kulturelle Identität
Statuen haben die Kulturen Europas seit der Antike entscheidend geprägt. Sie sind wegen ihrer Anschaulichkeit und körperhaften Präsenz besonders wirkmächtige Konkretisierungen religiöser Vorstellungen, politischer Konstellationen und Wissensordnungen.
Das Bildmedium der Skulptur entwickelte sich seit dem 8. Jh. v. Chr. zur Leitgattung der griechisch-römischen Antike. Der monumentale und zugleich genuin politische Charakter dreidimensionaler Bildwerke begründet in Verbindung mit der Dauerhaftigkeit des Materials die Bedeutung von Skulptur für das kulturelle Gedächtnis europäischer Gesellschaften. So intensiv und kontinuierlich wie sonst nur in Literatur und Architektur lässt sich hier der für die Kultur Europas konstituierende Rückbezug auf und Identifikation mit ausgewählten Vergangenheiten untersuchen. Der Band beleuchtet Facetten der Skulptur von der Antike bis in die Gegenwart.
Dissolving the Boundaries of Embodied Knowledge
This volume deals with the dissolution of the concept of the ideal body as a repository of knowledge through instances of deformation or hybridization
The starting point comprises a series of case studies of less than perfect bodies: bodies that are misshapen, stigmatized, fragmented, as well as hybrid human/animal creatures, transgendered persons, and bodies on the cultural periphery of the classical world. These examples represent deviations from the »normal« order of things and evoke feelings of alienation. One strategy for dealing with this is to canonize transgression in visual form. Fluid bodies are captured in the image, creating a visual order in disorder. The body-as-ruin is a fixed figure of fluidity and thus receptive to attributions of meaning, which helps explain its persistence as a cultural trope. It allows for the observation of cultural change.
Kaum ein anderes Thema führt zu so heftigen und intensiven Debatten und Auseinandersetzungen wie die Frage, ob und inwieweit die Forschungs-, Behandlungs- und Diagnosemöglichkeiten zugelassen oder verboten werden sollen, die die moderne Medizin und die Biotechnologie entwickelt haben. Dies gilt auch für die Präimplantationsdiagnostik (PID), also die genetische Untersuchung von menschlichen Embryonen, die durch extrakorporale Befruchtung gezeugt wurden.
Moralische, rechtliche und medizinische Probleme werden im Blick auf die Wahrung der Menschenwürde und des Lebensrechtes, auf strafrechtliche Regulierungen und medizinische Aspekte diskutiert. Die interdisziplinäre Kooperation, die dieser Band dokumentiert, führt zu einer Integration der fachlichen Angebote zur Lösung der Probleme der Präimplantationsdiagnostik.
Ein deutsch-ungarischer Dialog
Vor dem Hintergrund aktueller Debatten in der biomedizinischen Ethik verfolgen die Beiträge dieses Buchs eine doppelte Zielsetzung.
Zum einen werden im ersten Teil anhand dreier für die deutsche und die ungarische Philosophie zentraler Autoren die Überlegungen von Hegel, Marx und Lukács zum Problem der Technik auf ihre aktuelle systematische Tragfähigkeit hin untersucht. Im zweiten Teil geht es in systematischer Perspektive um die Verhältnisbestimmung von philosophischer Anthropologie und Bioethik mit dem Ziel auszuloten, auf welche Weise und in welchem Maße anthropologisch-ethische Reflexionen in den gegenwärtigen biomedizinischen und biopolitischen Debatten eine orientierende und begründende Funktion übernehmen können.
Die Beiträge dieses Bandes rekonstruieren das komplexe Verhältnis von Bild und Musik in historischer Perspektive von der frühen Neuzeit bis in die Moderne.
In der alltäglichen Medien- und Werbepraxis werden Bilder von spezifischen Tonsignets unterlegt, um sich dem Kaufinteressenten unauslöschlich einzuschreiben. Weiter kommentieren und vertiefen rhythmisierte Musikausschnitte den Fluss laufender Bilder. Dieses Verhältnis auch im Sinne einer Einheit der verschiedenen Zeichensysteme von Bild und Musik ist, vor allem von den historischen und medialen Voraussetzungen aus betrachtet, nicht fraglos hinzunehmen. Es betont weniger die Übergängigkeit zwischen den Medien im Sinne einer Synästhesie als vielmehr die Differenz, auf Grund derer erst an den Rändern durch einen Überschuss des jeweiligen Sinns von Hören und Sehen mögliche Berührungen zwischen der bildenden Kunst und der Musik entstehen. Dabei ist es die diachrone, dezidiert interdisziplinäre Herangehensweise, die eine umfassende Erschließung des Gegenstands aus kunst- und musikwissenschaftlicher Perspektive ermöglicht.