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  • Author or Editor: Frieder Schlaich x
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Frieder Schlaich first met Christoph Schlingensief in 1990, when Schlingensief showed his film The German Chain Saw Massacre at the Xenon film theatre in Berlin. Schlaich had just founded Filmgalerie 451, an arthouse video store, and offered to distribute Schlingensief’s films for him. Later, they collaborated in the production of Freakstars 3000 and thereafter remained in close contact. Schlaich provides insights into how his team is currently building a digital archive of Schlingensief`s work for an international audience.

In: Christoph Schlingensief und die Avantgarde
Christoph Schlingensief lebt, die Avantgarde lebt. Beide totzusagen, wäre ein Abgesang auf die transformative Kraft der Kunst. Christoph Schlingensief setzte sich in seiner Arbeit über mehr als vier hochproduktive Jahrzehnte mit avantgardistischen Bewegungen der Musik, der darstellenden und bildenden Künste, der Literatur und des Films auseinander. Seine heterogenen Verweise stellen die Vielfalt dessen aus, was zwischen der performativen Lautmalerei des Dadaismus und dem erweiterten Kunstbegriff von Joseph Beuys als Avantgarde gilt. In den Analysen, Theoriediskussionen und Erinnerungen dieses Bandes, die sich den prominentesten Bezugnahmen in Schlingensiefs Filmen, Inszenierungen, Aktionen und Installationen auf avantgardistische Stilrichtungen und Programme widmen, wird somit auch deutlich, wie Schlingensief selbst avantgardistisch wirksam wurde, und die Kunstwelt in ihrem Selbstverständnis transformierte und belebte.